Herbstzeit – Kürbiszeit

Jetzt ist es offiziell, seit letzter Woche ist es Herbst. Und heute war es passend dazu sommerlich warm. Warum auch nicht.

Ich habe da mal vom letzten Jahr eine Kleinigkeit herausgekramt, die ich in mühevoller Kleinstarbeit kurz vor Weihnachten fertig gestellt hatte.

Nun sollen sie aber offiziell zur passenden Jahreszeit strahlen, meine kleinen Kürbisse. Ich selbst muss sagen, als ich vor einem Jahr passenden Stoff dafür kaufen wollte, ging es nur um die richtigen Farben. Viel Ahnung über Material und Qualität hatte ich eigentlich nicht. Im letzten Jahr habe ich über die verschiedenen Materialien viel dazu gelernt und hätte mich heute wohl für ganz anderen Stoff für die Kürbisse entschieden. Vielleicht starte ich dieses Jahr die Kürbisse 2.0, um den persönlichen Fortschritt, den ich auch in der Geschicklichkeit und in der Bedienung der Nähmaschien gemacht habe, einzuschätzen. Ich glaube, das ist eine gute Idee.

Bis es soweit ist, hier das Ergebnis vom vergangenen Jahr:

Kuerbis1

Meine erste Kulturtasche

Ich wollte etwas ausprobieren, das ein etwas höheres Niveau hat. Dabei bin ich im Internet auf eine Kulturtasche gestoßen. Da bald unser nächster Urlaub anstand und mein Mann keine eigene Kulturtasche besitzt, war die Idee gebongt. Ich hatte es mir dann doch leichter vorgestellt, als es im ersten Versuch war. Mal abgesehen davon, dass ich mich mit den Maßen völlig verschätzt hatte. Nach einem Nachmittag Arbeit war es dann soweit, die erste „Kulturtasche“ war fertig und es passte nicht mal eine Zahnbürste herein. Also war die Kosmetiktasche geboren. Diesen Fauxpas konnte ich nicht so leicht auf mir sitzen lassen und habe es am nächsten Tag nochmals versucht. Diesmal in deutlich größer und personalisiert. Das Ergebnis von der großen und der kleinen Tasche könnt ihr nachfolgend sehen.

Kulturtasche1

Mit diesen beiden Täschchen war der Grundstein für viele weitere Taschen gelegt. Sehr beliebt auch als Geschenk zu Geburtstagen 🙂

Füllungen

Lange habe ich gesucht, um eine Alternative zur teuren Bastelwatte zu finden. Dabei bin ich auf mehrere Materialien gestoßen:

  • Im Marktkauf habe ich in der Kfz-Abteilung Auto-Polierwatte gefunden. Sie eignet sich besonders, um Figuren auszustopfen, da sich der Härtegrad gut variieren lässt. Preis-Leistung ist 1A.
  • Vergleichbar damit ist Kosmetikwatte. Habe ich aber selbst noch nicht verarbeitet.
  • Für das Futter von meinen Patchwork-Decken, Kulturtaschen, Utensilos etc. verwende ich Polsterwatte. Die hat eine Breite von ca. 1,40 – 1,60 m und lässt sich von der Rolle in jede Länge schneiden. Ich nutze zur Zeit die 1 cm und 2 cm Stärken, das dickere Material allerdings nur für das Futter der Decken.

Es weihnachtet sehr.

Um ein Gefühl für meine Nähmaschine zu bekommen, habe ich mir als erste Übung ein paar Weihnachtssterne ausgesucht. Dies schien mir zum Einstieg gar nicht so schwer.

Es zeigte sich aber, dass Planung und Genauigkeit von Anfang an gefordert waren. Die Weihnachtssterne bestehen aus zwei Mal sechs Rauten, die jeweils identisch sind. Die Größe ist je nach Schablone variabel. Ich habe die Sterne mit Watte gefüllt, bis ich das gewünschte Volumen und die Festigkeit erreicht hatte. Zur Verzierung habe ich an die Spitzen farblich passend kleine Holzkugeln genäht. Sie machen sich super am Weihnachtsbaum (sollten dafür aber nicht zu groß und schwer sein) oder aber auch im Fenster.

Sterne1