Kulturtasche Love & Peace

Huhu,

ich fand den bunten Love & Peace Stoff so toll und habe gleich eine Kulturtasche draus gemacht. Der Stoff findet auch noch woanders Verwendung. Bilder dazu folgen 😉

Die Kulturtasche ist von innen mit Wachstuch genäht. Das knallige gelb musste einfach zum bunten Stoff dazu. Die Kulturtasche war ein Geschenk für meine größere kleine Schwester. Rückblickend muss ich sagen, dass ich schon einige Kulturtaschen genäht habe, aber noch nie eine für mich selbst. Ich kann mich bei den ganzen Stoffen einfach nicht entscheiden. Aber der nächste Urlaub dauert ja auch noch etwas 😉

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alles Frosch oder was – Kissenhülle und Tischläufer selbst gemacht

Hallöchen,

es ist soweit. Die Advents- und Weihnachtszeit rückt langsam näher. Die ersten Weihnachtsstoffe sind bereits eingekauft. ABER bevor ich euch die zeige, wollte ich noch schnell meine sommerliche Froschdekoration zeigen, die heute für die erste Weihnachtsdeko weichen muss. (Ja ich bin wirklich früh 😉 )

Ich habe diese tollen Froschstoffe am Anfang des Jahres auf einer Kreativmesse gefunden und mich sofort verliebt. Allerdings wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich, was ich damit anstellen soll. Ich habe dann in der Zeitschrift „Lena’s Patchwork“ Ausgabe 25/2013 ein tolles Patchwork-Kissen gefunden. Passend dazu habe ich mir einen Tischläufer genäht. Und dann Ergebnis findet ihr hier.

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Für das Kissen habe ich mir weitere grüne und gelbe Stoffe ausgesucht. Der Stoff mit den Margeritten gehört zur Serie der Frösche. Das Rüschenband ist selbst hergestellt. Da dies meine erste Rüsche ist, war ich unsicher bezüglich der Länge des Stoffes. Ich habe dann erstmal die gesamte Stofflänge von 1,40m ausgewählt. Zuerst habe ich die Seiten umgeklappt und glatt gebügelt (wie beim Schrägband). Anschließend habe ich die Oberfadenspannung so locker wie möglich und die Stichlänge so groß wie möglich eingestellt. Jeweils links und rechts von der Mitte des Bandes habe ich eine Naht über die gesamte Länge genäht. Dabei hat sich das Band schon von ganz allein gekräuselt. Die Enden bitte nicht verriegeln. Aber an einer Seite des Bandes die Fäden miteinander verknoten, damit man an den herausstehenden Fadenenden ziehen kann. So könnt ihr die Kräuselung und die Länge der Rüsche selbst bestimmen. Um die Rüsche selbst zu fixieren muss mittig eine Naht mit normaler Spannung und Stichlänge gesetzt werden. Die Nähte links und rechts können jetzt wieder entfernt werden. Anschließend habe ich mittig über die Rüsche eine Zackenlitze genäht und die Rüsche so auf dem Stoff fixiert.

Und hier ist das fertige Kissen. Die Rückseite habe ich eher schlicht gestaltet, da das Augenmerk auf der Vorderseite liegt.

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Passend dazu mein Tischläufer für den Wohnzimmertisch:

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Laeufer2

Linkparty

kleine Helferlein – Stoffschale / Stoffkörbchen

kleine Helferlein – Stoffschale / Stoffkörbchen

Guten Abend ihr Lieben,

nun habe ich schon einige Tage nichts mehr von mir hören lassen. Aber ich melde mich zurück mit einer guten Nachricht. Nachdem ich meinen Blog anfangs mit ein paar fertigen Stücken gefüttert habe, werde ich jetzt hiermit offiziell die Kategorie DIY – Do it yourself eröffnen. Dort werdet ihr in Zukunft einige bebilderte Anleitungen finden.
Die letzten Tage habe ich viel damit verbracht, wieder etwas Übersicht in meinen chaotischen Arbeitsplatz zu bringen. Dabei habe ich endlich die lang ersehnten Helferlein für etwas Ordnung in Angriff genommen. Diese möchte ich euch nicht länger vorenthalten, denn sie lassen sich wiklich vielfältig verwenden.

Zuerst habe ich mir überlegt, welche Größe die Schale am Ende haben soll. Die Innenmaße sollen ca. 16 cm betragen. Die Seitenwände werden ca. 4 cm hoch. Also benötige ich für einen quadratischen Korb 4 cm + 16 cm + 4 cm + 2 x 1 cm Nahtzugabe = 26 cm x 26 cm Stoff. Weil das Körbchen mit nur zwei Stofflagen etwas labberig wäre, werde ich das Körbchen mit einer Lage Polsterwatte füttern. Alternativ könnte man auch Bügelvlies für mehr Stabilität einarbeiten.

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Als nächstes müssen die drei Lagen zusammen gelegt werden. Die beiden Außenstoffe jeweils rechts auf rechts und die Polsterwatte empfehle ich oben auf zu legen. Andernfalls würden sich die kleinen Flusen der Watte sehr schnell in eurer Nähmaschine festsetzen.

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Zur Sicherheit könnt ihr die drei Lagen mit Nadeln feststecken um ein Verrutschen zu verhindern. Dann geht’s unter die Nähmaschine. Das ganze ca. nähfüßchenbreit zusammennähen. Dabei könnt ihr drei Seiten rundherum zunähen, an der vierten Seite lasst ihr eine Wendeöffnung, bei dieser Größe reichen ca. 5 cm, offen. Beginn und Ende der Wendeöffnung gut vernähen, damit sie beim Wenden nicht aufribbeln.

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Da die Polsterwatte sehr buschig ist, empfehle ich die überstehende Watte etwas zurück zu schneiden, da ihr sonst nach dem Wenden eine dicke Wulst rundherum am Rand habt. An der Wendeöffnung lasst ihr etwas mehr Watte stehen. Die Ecken schneiden ich insgesamt knapp ab, damit man die Ecken nach dem Wenden besser formen kann.

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Und jetzt, bitte wenden 🙂 Die Ecken schön ausformen und die Wendeöffnung zu nähen. Alternativ könnt ihr die Seiten knappkantig absteppen. Damit verschließt ihr auch gleichzeitig die Wendeöffnung. Anschließend ab zum Bügeln. Der Polsterwatte macht das nichts aus.

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Um dem Kästchen nachher die richtige Form zu geben, habe ich die Faltkanten schon kurz vorgebügelt. Dazu habe ich alle vier Seiten mit 4 cm umgebügelt.

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Danach habt ihr im Abstand von jeweils 4 cm eine leichte Bügelfalte.

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Nun faltet ihr das Quadrat zu einem Dreieck. Um die Seitenwände aufzurichten, habe ich die Seiten jeweils abgesteppt. Dazu von der Spitze an 4 cm abmessen und senkrecht ein kleines Dreieck abnähen.

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Wenn ihr das Dreieck nun wieder auffaltet, seht ihr, dass sich das Körbchen so langsam aufrichtet. Verfahrt mit den anderen Ecken genau so.

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Wenn ihr das gemacht habe, sieht euer Körbchen in etwa so aus:

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Nun könnt ihr das Körbchen noch verschönern und verzieren, z.B. mit Knöpfen oder Druckknöpfen, Schleifchen, Spitze oder Zackenlitzen, was euch eben so einfällt. Natürlich könnt ihr eure Verzierungen auch schon am Anfang mit einnähen, wenn ihr die Lagen übereinander zusammensteckt. Alternativ könnte man auch den oberen Rand absteppen. Das solltet ihr dann vor dem Absteppen der Ecken machen. Ich denke, ihr habt da schon die eine oder andere kreative Idee.

Meine Stoffkörbchen werde ich wohl für so einiges an Kleinkram nutzen, z.B. meinen Sticktwist, kleine Garnröllchen oder andere kleine Kurzwaren. Wenn ihr die Seitenwände stabil gefüttert habt, ist auch Stapeln möglich. Und nun viel Spaß beim Nachnähen 🙂

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Lieblings-Loop’s

Lieblings-Loop’s

Ohne große Worte möchte ich hier meine Lieblings-Loop’s zeigen. Am liebsten kombiniere ich ein großflächiges oder schrilles Muster mit einem schlichten, zweifarbigen Stoff. Evtl. habe ich dabei einen kleinen Pünktchen- und Karo-Tick 😀

Ich wünsche euch viele kreative Kombination und vielleicht auch das eine oder andere Mal ein wenig Mut zum Ausprobieren 😉

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Partner-Kulturtaschen im Eulen-Design

Partner-Kulturtaschen im Eulen-Design

Wo ich mich gerade thematisch bei den Eulen befinde, möchte ich euch meine süßen Partner-Kulturtaschen nicht vorenthalten.

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Die Kulturtaschen waren ein Geschenk zum Geburtstag meiner Oma diesen Sommer. Aber weil es sich zu zweit mit nur einer Kulturtasche so schwer reist, habe ich sie gleich im Doppelpack genäht.

Der Eulenstoff war bereits für einige Kissenbezüge im Einsatz. Kombiniert habe ich den Stoff mit schlichtem braunen Pünktchenstoff. Als kleinen Hingucker habe ich die Zackenlitze und den Reißverschluss in knalligem Rot ausgewählt.

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Das Innenleben besteht aus beschichtetem Baumwollstoff. Aber auch Wachstuch wäre hier möglich. Das Futter ist aus 1 cm Polsterwatte. Den Tragegriff habe ich dem Eulenstoff genäht. Hierzu benötigt man lediglich ein Bügeleisen. Ein Schrägbandformer ist nicht notwendig bei ein bisschen Fingergeschick.

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Eine Seite der Innentasche ist komplett offen oben. Die andere Seite habe ich in der Mitte vertikal festgenäht, um zwei kleinere Fächer zu erhalten. Aber hier gilt auch: erlaubt ist, wie es gefällt 🙂

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Stoffeule als Deko oder als Kissen

Ich wünsche euch vorab erstmal einen schönen Start in die neue Woche. Das Wetter wird langsam schlechter. Das ist gut! Dann ist mehr Zeit zum Nähen 😉

Heute möchte ich euch meine kleine Eule zeigen. Sie steht bei uns auf der Festerbank und schaut mit den großen Kulleraugen, was so los ist den ganzen Tag. Den Entwurf dazu habe ich selbst gezeichnet. Dabei könnt ihr die Größe beliebig wählen. Wichtig ist nur, dass ihr euch eine vertikale Mittellinie zieht, an der ihr die beiden Seiten spiegelt. Würde man das Zeichenpapier also entlang dieser Linie falten, wären beide Seiten identisch oder auch deckungsgleich. Ich habe anschließend die Zeichnung mit dem Kopierer auf verschiedene Größen verändert. So würde sich eine Vergrößerung auf DIN A3 ganz gut als Vorlage für ein Kissen eignen. Bedenkt bitte, dass die Eule nachher kleiner als die Vorlage wird, da ihr sie ja noch stopfen müsst. Für mehr Standfestigkeit eurer Eule könnt ihr den Boden abnähen, wie zum Beispiel bei einem Utensilo oder einer Kulturtasche. Dabei gehen jedoch wieder ein paar Zentimeter Größe verloren.Viel Spaß bei Ausprobieren 🙂 !

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Meine Eule hat eine Größe von ca. 14 cm bekommen. Die Augen und der Schnabel sind aus Filz. Gestopft ist sie mit Autopolier-Watte.

Eulen-Kissen 2.0

Meine Großeltern haben einen kleinen Eulen-Tick, ganz besonders meine Oma. Oder mein Opa? Beide eben 🙂

Da habe ich zur Überraschung zwei Kissenhüllen genäht. Ein Kissen für jeden, damit es keinen Streit gibt. Dass das eine gute Idee war, habe ich schnell gesehen. Aber zuerst zu den Kissen:

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Meine Großeltern haben eine dunkle Ledercouch. Daher musste es ein heller Stoff sein. Der cremefarbene Eulenstoff gefiel mir auf Anhieb. Passend dazu gab es entsprechenden Pünktchenstoff (beide Stoffe gibt es auch in rosa und hellblau). Die Hüllen sind mit Hotelverschluss. Die Rückseiten sind identisch mit den Vorderseiten, also auch zweifarbig. Als Highlight habe ich eine braune Zackenlitze ausgesucht.

Und dann kam die Übergabe der Kissen. So schnell konnte ich gar nicht gucken, da verwand mein Opa schon mit seinem Kissen unterm Arm in sein Arbeitszimmer. Seine Worte waren ähnlich wie „das ist meins“, schwupp, weg. Das Kissen meiner Oma hat aber tatsächlich einen Platz auf der Couch bekommen, wofür es ja eigentlich vorgesehen war 😉

Patchwork-Kissen zum Muttertag

Für meine Mutti habe ich dieses Jahr zum Muttertag eine Kissenhülle kreiert. Das Muster besteht aus drei verschiedenen Stoffen. Teile der Muster wiederholen sich in den anderen Stoffen, sodass es ein harmonisches Bild ergibt. Für die Rückseite habe ich ausschließlich den schlicht geblümten Stoff verwendet, da das Augenmerk auf die Vorderseite gelenkt werden soll. Rundherum habe ich 12 Quadrate vernäht und Herzen des Patchwork-Stoffes ausgeschnitten und auf den Pünktchenstoff abgesetzt. Zum Aufpeppen habe ich mit dem Zickzack-Stich genäht. Um das Kissenzentrum nochmals optisch etwas abzugrenzen, habe ich über die Naht weiße Zackenlitze vernäht. Zum Schluss bekam das Kissen noch eine persönliche Note. Dazu habe ich Buchstaben aus Filz ausgeschnitten und aufgenäht. Alternativ kann man auch den gewünschten Stoff mit Bügelvlies verstärken, bevor man die Buchstaben aufklebt / aufnäht.

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quietschbunte Kulturtasche

Dies war ein Geschenk an meine kleine Schwester, die anscheinend auch auf poppige Farben steht 🙂

Kleiner Tipp: Wer nicht den etwas teureren beschichteten Baumwollstoff kaufen möchte, kann es mit Wachstuch versuchen. Dieser ist deutlich günstiger, aber etwas schwerer zu verarbeiten, da richtiges Wachstuch dicker und unflexibler ist. Aber mit dem richtigen Kniff klappt auch das. Wendeöffnungen lieber etwas größer lassen, weil das Wachstuch schneller einreißt, wenn es unter Spannung steht. Das wäre kurz vor dem Ziel echt schade.

Kulturtasche3      Kulturtasche2

Kulturtasche4

Für diese Kulturtasche habe ich beschichteten Baumwollstoff verwendet. Zur Verzierung ist eine Zackenlitze in knalligem gelb aufgenäht, um die Naht der beiden Außenstoffe zu verdecken. Außerdem habe ich es als Aufziehbändchen befestigt. Es gibt zwei Innentaschen. Die eine davon ist in der Mitte nochmals festgenäht, um zwei kleinere Innentaschen zu erhalten. Hier ist eure Individualität und Kreativität gefragt 🙂

Loop-Schal

Natürlich habe ich mich auch an einen Loop-Schal herangewagt. Die Anleitung schien mir auch nicht wirklich schwierig. Die größte Herausforderung liegt darin, dass man gut aus misst und zuschneidet und anschließend schön gerade den Außen- und Innenstoff vernäht. Sonst besteht die Gefahr, dass der Stoff ungleich breit ist und beim Zusammennähen der offenen Enden Schwierigkeiten und Ungenauigkeiten auftreten.

Für meinen ersten Loop-Schal in diesem Frühjahr habe ich mich wieder einmal für poppige Farben entschieden. Außerdem gefiel mir das kitschige bunte Motiv. Ich musste lange rätseln, um was für Tiere es sich handeln könnte. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es sich wohl um moderne Küken handeln muss 🙂

Loop1

Der Kükenstoff soll am Loop außen sichtbar sein. Für die Innenseite habe ich einen schlichten Pünktchenstoff gewählt, der sich farblich in den Küken widerspiegelt. Die Kombi gefiel mir ganz gut und auch zum Frühjahr passend. Bei beiden Stoffen handelt es sich um leichten Baumwollstoff. Für den Loop habe ich den Stoff ca. 30 cm breit geschnitten (nach Abzug von Ungenauigkeiten beim Schneiden und der Nahtzugabe war ich noch bei einer Breite von ca. 26 cm…) Mittlerweile klappt’s mit dem Schneiden aber besser 😉 Der Einfachkeit halber habe ich mich in der Länge für die reguläre Stoffbreite von 1,40 m entschieden. Der Loop soll nachher 2 x um den Hals gewickelt werden. Diese Länge hat sich bis heute bei mir bewährt.

Und so trage ich den Loop:

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