selbstgemachte Kissen als Geschenk

Hallo ihr Lieben,

ich habe zur Abwechslung mal wieder ein paar Kissenhüllen genäht. Ich brauchte da noch das ein oder andere Last-Minute-Geschenk für meine Freundin und zwei tolle Hochzeitskissen für meine Schwester. Also habe ich in den späten Abendstunden drei Kissenhüllen gezaubert. Für meine Freundin habe ich ihren Anfangsbuchstaben aufgenäht und Kam Snaps an der Öffnung befestigt. Die Kissen zur Hochzeit haben einen Hotelverschluss.

Kissen2

Kissen1

Baby-Handtuch mit Schlupf-Kaputze

Ich muss zugeben, dieses Handtuch hatte ich noch in der Schwangerschaft genäht. Aber irgendwie war nie die Gelegenheit es online zu packen. Zumal als die Mini dann da war, das Handtuch zweckentfremdet wurde 😀

Als ich das Handtuch genäht habe, hatte ich noch kein anderes Baby-Handtuch zu Hause und habe mich im Internet schlau gemacht. Ich hatte genug Frottee-Stoff eingekauft und wollte, dass die Mini das Handtuch lange Zeit nutzen kann. Also entschied ich mich für eine Seitenlänge von 1,0m x 1,0m. Mittlerweile weiß ich, dass das viel zu groß ist. Ca. 0,75m x 0,75m hätten es auch getan. Da die Mini am Anfang so mini war, wirkte sie in dem Handtuch völlig verloren und ich habe das Handtuch als Deckchen in den Laufstall gelegt. Da liegt es noch heute, weil es so schön kontrastreich ist und die Mini eh so viel sabbert 😉 Wenn sie ein bisschen größer ist, wird es wohl wirklich mal als Handtuch genutzt.

UND SO WIRD’S GEMACHT:

Ein Baby-Handtuch ist ganz einfach zu nähen. Ihr könnt es aus einem Stoff oder mehreren nähen, wie es euch gefällt. Ich habe das Handtuch nur einschichtig genäht und deshalb auch alles aus einem Stoff genäht. Die Schlupf-Kaputze habe ich aber farblich abgesetzt. Schneidet euch aus dem Stoff ein Rechteck, Größe wie es euch beliebt 😉 Dann schneidet ihr aus einem weiteren Stoff ein Dreieck, die gleichschenkeligen Seiten können dabei auch in der Länge variieren. Je länger, desto größer die Schlupf-Kaputze. Ich habe ca. 0,35cm genommen. Dann benötigt ihr für die Umrandung Schrägband. Dieses könnt ihr euch fertig kaufen oder individuell mit dem Schrägbandformer selbst herstellen. Ihr benötigt 4 x die Seitenlänge des Handtuchs und 1 x die lange Seite der Schlupf-Kaputze. Näht zuerst das Schrägband an das Dreieck. Anschließend legt ihr die Schlupf-Kaputze mit der Innenseite auf die Außenseite des Handtuchs. Zur Hilfe könnt ihr euch die Schlupf-Kaputze am Handtuch feststecken oder festnähen. Anschließend näht ihr das Schrägband um das Handtuch herum und fasst automatisch die Schlupf-Kaputze mit ein. Fertig.

Nun könntet ihr euer Handtuch noch verzieren, wenn ihr mögt. Z.B. könntet ihr das Handtuch besticken oder auf den Rücken etwas aufbügeln oder aufnähen. Viel Spaß!

Handtuch1

Handtuch2

Kleiner Tipp: Baby-Handtücher sind super schnell gemacht und ein wirklich tolles Geschenk zur Geburt. Ich habe festgestellt, Handtücher kann man nie genug haben 😉

Aus den Frottee-Resten hatte ich übrigens die Schlabber-Lätzchen genäht, weil Frottee so schön saugfähig ist.

Was so los war

Über die triste lange Winterzeit habe ich einige Stücke genäht. Heute nehme ich mir die Zeit und stelle alles online, was die letzten Wochen an meinen Nähmaschinen passiert ist. Zu Weihnachten gab es nämlich eine zweite Nähmaschine, eine Overlock, mit der ich nun noch effektiver die Babykleidung nähen kann. Hätte ich nur schon eher gewusst, wie klasse eine Overlock ist, hätte ich sie mir vermutlich schon viiiiieeeeel früher angeschafft. Heute wüsste ich nicht, was ich ohne diese Maschine tun würde 🙂

Das Geheimnis lüften…

Guten Abend zusammen,

es ist schon wieder über zwei Monate her, seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe. Aber der August war noch relativ anstrengend für mich. Und vom September ganz zu schweigen 🙂 Da ist nämlich unser Minischnuffel ganz unerwartet auf die Welt gekommen. Und um das Geheimnis endlich zu lüften:

Es ist ein Mädchen <3

Die Kleine ist gesund und munter und hält uns ganz schön auf Trab. Ich bitte um Verständnis, dass ich hier zum Schutz unserer Maus weder ihren Namen noch ein Foto poste 😉 Aber ich kann euch versichern, sie ist soooo süß und total lieb 🙂 Wir sind überglücklich. Solangsam haben wir etwas Routine in unseren Alltag bekommen und ich konnte mich wieder meiner Nähmaschine widmen. Was da so passiert ist, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

Liebe Grüße, Mama und Minischnuffel

Ich bin wieder da :-)

Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich vielmals für die ewig andauernde Stille in meinem Blog entschuldigen. Grund dafür ist eine freudige Gegebenheit, die wir in Fachkreisen „Minischnuff“ nennen. Zur Zeit befindet sich Minischnuff in der Lieferung. Lieferung erfolgt dann voraussichtlich im September. Die vergangenen Monate waren für mich deshalb nicht einfach und unter den gegebenen Umständen war ich nicht in der Lage und auch nicht motiviert genug, mich an die Nähmaschine zu begeben.

Heute ist der erste Tag meine gesetzlichen Zwangs-Arbeitspause. Und den Tag habe ich gebührend gefeiert und bin mit Minischnuff in den Stoffladen unseres Vertrauens gefahren. Gemeinsam haben wir ein paar schöne Stoffe ausgesucht und uns anschließend ans Werk gemacht. Nach ein bisschen quer schauen im Internet war es klar: Minischnuff bekommt ne Mini-Buxe 🙂

Da es bis jetzt streng geheim ist, ob Minischnuff ein Junge oder ein Mädchen wird (Nennung in alphabetischer Reihenfolge, dies ist kein Hinweis auf das Geschlecht 😉 ), habe ich zur Vorsicht die Fotos der ersten Mini-Buxe in schwarz-weiß geschossen.

Ich hoffe, dass ihr in Zukunft wieder öfters bei mir vorbei schaut. Zur Belohnung will ich auch wieder mehr nähen und posten. Schließlich habe ich jetzt erstmal ein paar Jahre Zeit dafür.

Viele liebe Grüße,

Stoffschnuffel und Minischnuff <3

Totalausfall *heul*

Ich gestehe, in letzter Zeit ist es hier etwas ruhig.

Zuerst war ich ständig ausgebucht und hatte keine Zeit zum Nähen gefunden.

Und zum Wochenende wollte ich nähen und dann ist mir meine Nähmaschine ausgefallen.

Ich hoffe, dass ich sie selbst wieder zum Laufen bekomme, sonst müsste ich mir mal im Fachgeschäft helfen lassen.

Aber es soll schnellstmöglich wieder neue Kreationen online geben. Schließlich habe ich noch so viele Ideen 🙂

Und die Weihnachtsgeschenke sind auch noch nicht fertig gestellt… Oh man, ich brauche mehr Zeit, mehr Zeit, herrje. Weihnachten kommt immer so spontan 😉

Viele Grüße!

mein Nähzimmer – neue Einrichtung

Neulich waren wir in einem dieser typischen schwedischen Möbelhäuser unterwegs. Ich hatte online schon einen tollen Schrank gesehen und mich sofort verliebt. Da in meinem Nähzimmer bzw. unserem Esszimmer aufgrund meiner Näherei einiges an Chaos herrscht und ich bis auf ein paar kleine zusammengewürfelte Schränkchen nur einen Ablagetisch (unseren ehemaligen Wohnzimmertisch) habe, war mir sofort klar, dieser Schrank muss es sein. Kurzerhand haben wir uns ins Auto gesetzt und sind los. Vorsichtshalber haben wir auch einen Einkaufswagen mitgenommen, nur für den Fall der Fälle… Am Ende waren es zwei Wagen… Wer hätte das gedacht 😉 Habe gleich noch ein paar Tolle Accessoires für meinen Schrank eingepackt. Der war aber auch toll dekoriert. Da haben die Mitarbeiter ganze Arbeit geleistet.

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Habe mir noch ein paar Körbchen, ein paar Sammeltruhen für Stoffe und Polsterwatte und einige Einmachgläser und Gewürzgläschen ausgesucht.

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In den großen Gläsern habe ich z.B. Endlosreißverschlüsse und Gurtband aufgerollt. Hauptsache bunt.

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Meine Kurzwaren habe ich jetzt auch gut sortiert. Zur Vorsicht habe ich noch ein paar Gläschen mehr mitgenommen. Mit jedem Projekt braucht man schließlich wieder etwas neues dabei 😉

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Und natürlich meine bunt gemischte Sammlung an Patchenwork-Knöpfen bzw. Scrap-Book-Knöpfe wird nun auch präsentiert.

 

Für meine Garnrollen hatte ich bisher ein selfmade-Brett gehabt. Es hat zumindest den Zweck erfüllt, war aber nicht wirklich hübscht. Wir hatten einfach auf die Schnelle ein paar Nägelreihen in ein Brett gehämmert und die Rollen aufgesteckt. Hatte schon einige Zeit nach einem Sortimentskasten oder Sortierkasten Ausschau gehalten, aber nichts gefunden. Auch nicht im obigem Möbelhaus. Doch dort bin ich auf die Idee gekommen. Also ging es in den Baumarkt und dort habe ich einen leeren Schrauben-Sortierkoffer gefunden. In der „Herrenabteilung“ habe ich kurzerhand meine Muster ausgepackt und in die verschiedenen Kästen gesteckt. Und dieser hier passte vorzüglich. Habe bis auf einige wenige alle unterbekommen. Gefällt mir auf jeden Fall besser als mein Nagelbrett 🙂

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Stoffeule als Deko oder als Kissen

Ich wünsche euch vorab erstmal einen schönen Start in die neue Woche. Das Wetter wird langsam schlechter. Das ist gut! Dann ist mehr Zeit zum Nähen 😉

Heute möchte ich euch meine kleine Eule zeigen. Sie steht bei uns auf der Festerbank und schaut mit den großen Kulleraugen, was so los ist den ganzen Tag. Den Entwurf dazu habe ich selbst gezeichnet. Dabei könnt ihr die Größe beliebig wählen. Wichtig ist nur, dass ihr euch eine vertikale Mittellinie zieht, an der ihr die beiden Seiten spiegelt. Würde man das Zeichenpapier also entlang dieser Linie falten, wären beide Seiten identisch oder auch deckungsgleich. Ich habe anschließend die Zeichnung mit dem Kopierer auf verschiedene Größen verändert. So würde sich eine Vergrößerung auf DIN A3 ganz gut als Vorlage für ein Kissen eignen. Bedenkt bitte, dass die Eule nachher kleiner als die Vorlage wird, da ihr sie ja noch stopfen müsst. Für mehr Standfestigkeit eurer Eule könnt ihr den Boden abnähen, wie zum Beispiel bei einem Utensilo oder einer Kulturtasche. Dabei gehen jedoch wieder ein paar Zentimeter Größe verloren.Viel Spaß bei Ausprobieren 🙂 !

Eule1

Meine Eule hat eine Größe von ca. 14 cm bekommen. Die Augen und der Schnabel sind aus Filz. Gestopft ist sie mit Autopolier-Watte.

Füllungen

Lange habe ich gesucht, um eine Alternative zur teuren Bastelwatte zu finden. Dabei bin ich auf mehrere Materialien gestoßen:

  • Im Marktkauf habe ich in der Kfz-Abteilung Auto-Polierwatte gefunden. Sie eignet sich besonders, um Figuren auszustopfen, da sich der Härtegrad gut variieren lässt. Preis-Leistung ist 1A.
  • Vergleichbar damit ist Kosmetikwatte. Habe ich aber selbst noch nicht verarbeitet.
  • Für das Futter von meinen Patchwork-Decken, Kulturtaschen, Utensilos etc. verwende ich Polsterwatte. Die hat eine Breite von ca. 1,40 – 1,60 m und lässt sich von der Rolle in jede Länge schneiden. Ich nutze zur Zeit die 1 cm und 2 cm Stärken, das dickere Material allerdings nur für das Futter der Decken.