Smartphone Tasche aus Kork

Huhu 🙂

bei uns war gerade Stoffmesse in der Gegend und da bin ich mit einer Kollegin etwas flanieren gegangen. Wir haben an einem Stand Kork gefunden und waren beide neugierig darauf. Keine von uns hatte eine Idee, was wir daraus machen sollten. Aber das spielt ja auch keine Rolle. Wir haben einfach gekauft 😉 Die eine oder andere wird sich da sicher wiedererkennen… 🙂

Zu Hause habe ich mir dann ein paar Tage Gedanken gemacht, was ich nur mit dem Kork anstellen soll. Da man ihn wohl nicht waschen kann, kommt er für die Verzierung der Hoodys nicht in Frage. Dann ist mir meine Handytasche entgegen gesprungen, die ich mir vor ein paar Jahren selbst gemacht habe. Die alte Tasche sieht wirklich fürchterlich aus. Das weiß ist total grau ausgeblichen / blau von der Jeans verfärbt und an mehreren Stellen guckt das Futter raus. Da war klar: Es wird eine neue Smartphone Tasche werden. Im Internet habe ich mir ein paar Anregungen geholt, wie ich die Tasche wohl nähen kann / muss. Schließlich hatte ich keine Ahnung, wie stabil der Kork ist.

Ich habe mich entschieden den Kork vorne und hinten jeweils doppelt zu nähen, da ich gerne mein Telefon aus der Hand verliere und unsere kleine Maus das Telefon ständig durch die Wohnung trägt. Allerdings habe ich mich gegen das Wenden des Kork durch eine Wendeöffnung entschieden, da ich nicht sicher bin, ob das der Kork mitmacht. Daher sind die Nähe jetzt sichtbar von außen. Die Größe der Hülle habe ich einfach anhand des Telefons Pi mal Daumen zugeschnitten. An der Öffnung oben habe ich eine Lasche befestigt, die sich mit schwarzem Klettverschluss schließen lässt, sodass das Telefon nicht herausfallen kann. Als Eyecatcher habe ich die Lasche schräg beschnitten. Und natürlich darf mein neues Label auf der Rückseite auch nicht fehlen 😉

    

Sofakissen mit Hotelverschluss

Da sich unser altes Sofa leider in seine einzelnen Bestandteile auflöste, mussten wir ein neues kaufen. Beim Sofa aussuchen ging mir schon das Herz auf. Aber wo noch mehr Herzblut drin steckte war die Auswahl des richtigen Stoffes für die Sofakissen passend zum Sofa <3 Durch Zufall hatte ich bei einem Ausverkauf eines Online-Händlers einen tollen Dekostoff gefunden. Dieser sollte aus dem Programm genommen werden, der Lagerbestand war noch recht hoch. Anscheind wollte ihn niemand haben. Ich hab mich auf Anhieb verliebt und meinen Mann konnte ich auch recht schnell überzeugen. Also fix bestellt und nachdem der Postbote geschellt hat, ging es auch schon ans nähen. Die Kissen haben einen Hotelverschluss. Die Öffnung habe ich dabei an eine Seite gelegt, sodass sie immer unten ist. Hatte erst noch überlegt das ganze mit 1-2 KamSnaps zu schließen, aber der Stoff fällt auch so ganz toll.

Wie habe ich die Kissen gemacht?

Pro Kissen habe ich mir einen Stoffstreifen in 52cm x 120cm zugeschnitten. Die Seiten habe ich jeweils versäubert, da Webware schnell aufribbelt. An den beiden kurzen Seiten habe ich jeweils einen 1,5cm breiten Saum umgeschlagen. Dann habe ich den Stoff ausgebreitet mit der rechten Seite nach oben vor mich gelegt. Nun schlägt man die eine kurze Seite 50cm rechts auf rechts ein. Dies ist später der sichtbare Stoff. Danach schlägt man die andere kurze Seite ein, sodass dieses Stoffende oben auf liegt. Dies ist später das Stück, das im Kissen verschwindet. Jetzt müssen nur noch die beiden offenen Seitenkanten mit einem Stepstich (hier 1cm NZ) geschlossen werden.  Kissenhülle wenden, fertig 🙂 Die Kissenhülle hat jetzt ein Fertigmaß von 50cm x 50cm.

Stern-Deckchen in Patchwork-Optik als Geschenk

Guten Abend zusammen,

braucht ihr auch noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk? Dann wäre dieses vielleicht auch etwas für euch 😉 Ich habe ein Stern-Deckchen nach Pattydoo genäht. Das ganze als Wendedecke in zwei verschiedenen Farbtönen. Das Deckchen ist ein kleines Weihnachtsgeschenk für unsere Tagesmutter, die sich so liebevoll um unsere Kleine kümmert. Der Stern lässt sich super und ganz fix aus Stoffresten nähen. Kramt einfach alles an kleinen Fitzeln hervor und los geht’s 🙂

Wendestern1

Wendestern2

Sorgenfresser zum 1. Geburtstag

Ich bin schon total aufgeregt. Bald steht der erste Geburtstag unserer Tochter an. Ich habe überlegt, was ich ihr schönes nähen kann. Da hab ich überall diese tollen Sorgenfresser gesehen und mir gedacht „das kann ich auch“. Natürlich hat der Sorgenfresser eine spezielle Bedeutung, aber darauf kommt es ja jetzt noch nicht an. Für den Moment ist es einfach ein kleiner kuscheliger Begleiter, bei dem man den Reißverschluss immer auf und zu machen kann und ggf. die eine oder andere Kleinigkeit drin verstecken kann 😉

Sorgenfresser

kleine Tasche für den Einkaufswagen-Chip

Huhu zusammen,

wir wollen demnächst zum Grillen einladen und haben überlegt, wie wir die Einladung dazu gestalten können. Eine einfache Textnachricht oder ein Anruf war uns zu langweilig. Wir wollten die Einladung irgendwie besonders verpacken. Da kam mir die Idee mit den kleinen Taschen für einen Einkauswagen-Chip oder für den Not-Euro. So etwas kann doch (fast) jeder gebrauchen. Das Täschchen habe ich mir selbst zurecht gebastelt. Dazu habe ich einfach zwei lange Rechtecke zugeschnitten und die Stoffe rechts auf rechts zusammen genäht. Das ganze wenden und wie einen Brief zusammen falten. Die Seiten links und rechts habe ich dabei zusammengenäht und den Deckel einfach umgeklappt und mit einem Kam Snap fixiert. Schlüsselring dran, Einladung rein – fertig.

Chip

selbstgemachte Kissen als Geschenk

Hallo ihr Lieben,

ich habe zur Abwechslung mal wieder ein paar Kissenhüllen genäht. Ich brauchte da noch das ein oder andere Last-Minute-Geschenk für meine Freundin und zwei tolle Hochzeitskissen für meine Schwester. Also habe ich in den späten Abendstunden drei Kissenhüllen gezaubert. Für meine Freundin habe ich ihren Anfangsbuchstaben aufgenäht und Kam Snaps an der Öffnung befestigt. Die Kissen zur Hochzeit haben einen Hotelverschluss.

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Schnuffeltuch für die Sinne

Von einer Freundin habe ich eine Tüte voll Stoffreste bekommen. Die Oberflächen waren alle so unterschiedlich, dass ich davon für unsere Mini ein Schnuffeltuch zum Fühlen nähen wollte. Unsere Mini liebt Wäscheetiketten und Stoffzipfel über alles, sodass das Schnuffeltuch das ideale Spielzeug sein muss.

UND SO GEHT’S:
Zuerst habe ich einen Baumwollstoff und einen Sweat in der Größe 31,5 x 31,5 cm zugeschnitten. Den Baumwollstoff habe ich zusätzlich mit ihrem Namen bestickt. Dann habe ich aus den unterschiedlichen Stoffen, Gurtbändern, Zackenlitzen und Webband verschiedene Stoffzipfel genäht. Die Stoffzipfel können dabei in der Länge und Breite variieren. Die Stoffzipfel habe ich links auf links an drei Seiten zusammen genäht und anschließend gewendet. Für das Leder erschien mir das allerdings unmöglich. Daher habe ich den Stoffzipfel einfach links auf links knappkantig abgesteppt. Die einzelnen Stoffzipfel habe ich zuerst in die gewünschten Reihenfolge gelegt. Weil die Stoffe doch teilweise sehr dick sind, schien es unmöglich alle gleichzeitig festzustecken. Also habe ich sie jeweils seitenweise eingelegt und festgenäht. Dazu habe ich mir ein Quadrat mit der rechten Seite nach oben gelegt, dann für erste Seite die Stoffzipfel mit der offenen Seite bündig an die Stoffkante des Quadrates angelegt (die Stoffzipel-Spitzen zeigen dabei zur Quadratmitte), danach das zweite Quadrat mit der rechten Seite auf die Stoffzipfel gelegt und anschließend die erste Seite mit einem Geradstich vernäht. Dann werden die Stoffzipfel der zweiten Seite zwischen die Quadrate gelegt und festgenäht. Das gleiche macht ihr mit der dritten und vierten Seite. Wichtig: Ihr benötigt eine Wendeöffnung von ca. 5 cm. Diese dürft ihr nicht zu nähen. Sind alle Seiten bis auf die Wendeöffnung verschlossen, kann das Schnuffeltuch auf rechts gewendet werden. Um die Wendeöffnung zu schließen, habe ich das Schnuffeltuch am Rand knappkantig abgesteppt.

Schnuffeltuch1

das erste Türchen des Adventskalenders…

… haben wir völlig vergessen. Genau wie das zweite und dritte…

Aber wir haben es heute geschafft, endlich die ersten Säckchen zu öffnen. Wurde auch langsam Zeit. Jetzt geht es steil auf Weihnachten und Jahresende zu.

Die Säckchen haben wir in einem schlichten Körbchen arrangiert. Ich denke, das sieht ganz hübsch aus.

Advent1     Advent2

Und was drin war, will ich euch auch nicht vorenthalten. Mein Mann hat mir den Vortritt gelassen und ich durfte das erste und dritte Säckchen öffnen.

Advent3

Aber leider habe ich bei den Rubbellosen noch kein Glück gehabt. Vielleicht ziehe ich ja noch da „große Los“ 🙂

Euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Patchwork-Decke XL

Mein erstes XL-Projekt

Anfang des Jahres habe ich die Idee für eine schöne große Knuddel-Couch-Decke gehabt. In meinen Vorstellung habe ich an lila und weiß gedacht. Die Decke sollte also zu unserer Couch (Leder in creme, Kissen in lila) passen. Nach einigen Recherchen  im Internet habe ich es als gute Idee betrachtet, spezielles Werkzeug für Patchwork-Arbeiten zu kaufen. Daraufhin habe ich mir einen Rollschneider (45 mm Klinge), diverse Lineale (31,5 x 31,5 cm / 15 x 15 cm / 30 x 15 cm / 15 x 60 cm) und zwei Schneidmatten (45 x 30 cm) besorgt. Die Schneidmatte ist nicht aus dem Fachmarkt, sondern von Tchibo. Als erstes habe ich mir die Größe der einzelnen Quadrate überlegt. Die Größe ergab sich aus der Breite der Polsterwatte. Diese ist 1,60 m breit. Ich habe mir Zeichnungen angefertig mit verschiedenen Quadratgrößen. Letztendlich ist es auf 8 Stück 20 x 20 cm Quadrate hinausgelaufen. In der Länge sind es 10 Quadrate. Als nächstes habe ich mir für 5, 6 und 7 verschieden farbige Stoffe überlegt, welche Menge an Stoff ich benötige und bin ins Geschäft gegangen. Dort habe ich mir wie wild Stoffe zusammengestellt und die nachfolgenden Stoffe mitgenommen. Dann ging es los mit zurecht schneiden. Das war mit die langwierigste Aufgabe von allen. Ganze 80 Quadrate habe ich für meine Decke geschnitten. Nun kommt eine spannende Aufgabe. Die Quadrate werden zusammen gelegt. Dabei kann man der Kreativität freien Lauf lassen. Entweder denkt man sich ein spezielles Muster aus oder sie werden wild gelegt. Da unser Esszimmertisch, den ich zum Nähen nutze, nicht groß genug ist, haben mein Mann und ich spontan auf dem Boden Platz gemacht und wie wild ein Muster zusammengestellt. Und das ist das Ergebnis:

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Danach gehts ans zusammen nähen. Ich habe die Stoffquadrate von einer Seite reihenweise aufgenommen, gestapelt und nummeriert, damit die Reihenfolge nicht durcheinander gerät. Wichtig ist, dass die Quadrate 100%ig geschnitten sind und die Nahtzugabe immer gleich groß ist. Sonst haben die Reihen anschließend beim zusammen nähen einen Versatz. Und dann möchte man ja nicht 😉

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Meine Decke habe ich mit 2 cm Polsterwatte gefüllt und von hinten mit Fleecestoff flauschig weich unterlegt. Die Oberseite habe ich mit rosa Zackenlitze und bunten Patchwork-Knöpfen verziert. Die Knöpfe habe ich durch alle drei Lagen vernäht, damit die Lagen nicht verruddeln. Die Decke hat ihren Stammplatz auf unserer Couch bekommen. Und wir kuscheln jetzt noch öfter 🙂

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