kleine Tasche für den Einkaufswagen-Chip

Huhu zusammen,

wir wollen demnächst zum Grillen einladen und haben überlegt, wie wir die Einladung dazu gestalten können. Eine einfache Textnachricht oder ein Anruf war uns zu langweilig. Wir wollten die Einladung irgendwie besonders verpacken. Da kam mir die Idee mit den kleinen Taschen für einen Einkauswagen-Chip oder für den Not-Euro. So etwas kann doch (fast) jeder gebrauchen. Das Täschchen habe ich mir selbst zurecht gebastelt. Dazu habe ich einfach zwei lange Rechtecke zugeschnitten und die Stoffe rechts auf rechts zusammen genäht. Das ganze wenden und wie einen Brief zusammen falten. Die Seiten links und rechts habe ich dabei zusammengenäht und den Deckel einfach umgeklappt und mit einem Kam Snap fixiert. Schlüsselring dran, Einladung rein – fertig.

Chip

Schnuffeltuch für die Sinne

Von einer Freundin habe ich eine Tüte voll Stoffreste bekommen. Die Oberflächen waren alle so unterschiedlich, dass ich davon für unsere Mini ein Schnuffeltuch zum Fühlen nähen wollte. Unsere Mini liebt Wäscheetiketten und Stoffzipfel über alles, sodass das Schnuffeltuch das ideale Spielzeug sein muss.

UND SO GEHT’S:
Zuerst habe ich einen Baumwollstoff und einen Sweat in der Größe 31,5 x 31,5 cm zugeschnitten. Den Baumwollstoff habe ich zusätzlich mit ihrem Namen bestickt. Dann habe ich aus den unterschiedlichen Stoffen, Gurtbändern, Zackenlitzen und Webband verschiedene Stoffzipfel genäht. Die Stoffzipfel können dabei in der Länge und Breite variieren. Die Stoffzipfel habe ich links auf links an drei Seiten zusammen genäht und anschließend gewendet. Für das Leder erschien mir das allerdings unmöglich. Daher habe ich den Stoffzipfel einfach links auf links knappkantig abgesteppt. Die einzelnen Stoffzipfel habe ich zuerst in die gewünschten Reihenfolge gelegt. Weil die Stoffe doch teilweise sehr dick sind, schien es unmöglich alle gleichzeitig festzustecken. Also habe ich sie jeweils seitenweise eingelegt und festgenäht. Dazu habe ich mir ein Quadrat mit der rechten Seite nach oben gelegt, dann für erste Seite die Stoffzipfel mit der offenen Seite bündig an die Stoffkante des Quadrates angelegt (die Stoffzipel-Spitzen zeigen dabei zur Quadratmitte), danach das zweite Quadrat mit der rechten Seite auf die Stoffzipfel gelegt und anschließend die erste Seite mit einem Geradstich vernäht. Dann werden die Stoffzipfel der zweiten Seite zwischen die Quadrate gelegt und festgenäht. Das gleiche macht ihr mit der dritten und vierten Seite. Wichtig: Ihr benötigt eine Wendeöffnung von ca. 5 cm. Diese dürft ihr nicht zu nähen. Sind alle Seiten bis auf die Wendeöffnung verschlossen, kann das Schnuffeltuch auf rechts gewendet werden. Um die Wendeöffnung zu schließen, habe ich das Schnuffeltuch am Rand knappkantig abgesteppt.

Schnuffeltuch1

Baby-Lätzchen (Beispiele)

Ich hatte die Baby-Lätzchen auch alle in der Schwangerschaft schon mal angefangen. Da es dann aber alles holter die polter ging und die kleinen am Anfang auch eigentlich noch gar keine Lätzchen brauchen, hatte ich die halbfertigen Lätzchen erstmal geparkt. Irgendwann um Silvester wurde es aber akut diese Lätzchen fortzuführen. Also habe ich wieder einen Schwung fertig gestellt. Es fehlte nämlich eigentlich nur das Schrägband. Aber 1,5m pro Lätzchen ist schon etwas fummelig und aufwendiger… So war das mal was für eine Mittagsschlaf-Phase. Eigentlich sind die Lätzchen zum Benutzen viel zu schade. Aber was gibt man nicht alles für seinen wertvollsten Schatz <3

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DIY – Last Minute Weihnachtsgeschenk

Guten Abend,

das Weihnachtsfest rückt immer näher und der ein oder andere hat noch keine Idee, was er zu Weihnachten verschenken soll? Dann habe ich die Idee für euch, zumindest die Verpackung dafür 😉 Ich habe für die Lieben ein paar Weihnachtsbeutel genäht, in denen ich die kleinen Geschenke verstaue. Gefüllt mit etwas Schokolade, Gutscheinen und Geld ist das traditionelle „Flachgeschenk“ gleich ein Hingucker.

Ihr benötigt:

  • verschiedene Baumwollstoffe
  • ggf. Bügelvlies oder ein anderes Füllmaterial

Ihr könnt eure Beutel so groß gestalten, wie ihr es benötigt. Meine Beutel waren aufgrund des vorhandenen Stoffes auf eine Länge von 57 cm und Breite von 20 cm begrenzt. In den Beutel passt aber ideal eine Weihnachtskarte in der Größe 13 x 18 cm.

Schneidet euch je einen Streifen als Innen- und Außenstoff des Beutels. Falls ihr euren Beutel mit Bügelvlies o. ä. verstärken wollt, müsst ihr daraus einen Streifen schneiden, der genau so groß ist wie der Innen- und Außenstoff. Nun nehmt euch einen Stoffstreifen und legt diesen über die kurze Seite rechts auf rechts und näht an drei Seiten den Stoff zu. Eine kurze Seite muss offen bleiben. Wenn ihr das Bügelvlies verarbeitet, faltet ihr erst den Innenstoff rechts auf rechts und anschließend legt ihr das Bügelvlies auf die linke Seite des Innenstoffs. Das ganze wird dann ebenfalls an drei Seiten zusammen genäht.

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Jetzt nehmt ihr euch den Innenbeutel und wendet ihn, sodass die rechte Seite außen ist. Den Innenbeutel steckt ihr jetzt in den Außenbeutel, sodass die rechten Seiten der Stoffe aufeinander liegen.

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Vernäht nun die offenen Seiten beider Stoffe (bzw. mit Bügelvlies). Lasst euch aber ein Stück von ca. 3-4 cm offen. Dieses Stück dient gleich als Wendeöffnung.

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Durch die Wendeöffnung zieht ihr nun den ganzen Beutel auf rechts. Falls ihr die Wendeöffnung zu klein gelassen habt, seid etwas vorsichtig, damit der Stoff nicht reißt. Evtl. könnt ihr ein paar Nahtstiche auch wieder öffnen. Wenn ihr die Stoffe gewendet habt, arbeitet ihr die Ecken heraus und stopft den Innenbeutel in den Außenbeutel. Die Wendeöffnung könnt ihr ganz einfach schließen, in dem ihr den Beutel einmal rundherum knappkantig absteppt.

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Damit man auch den Innenstoff ganz gut sehen kann, könnt ihr euren Beutel an der Öffnung noch einige Zentimeter umschlagen. Fertig ist der Geschenkebel 🙂

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Kleiner Tipp: Die Beutel lassen sich natürlich in der Größe auch anderweitig verwenden, z.B. als Beutel für ein Kühlpack bei kleinen Wehwehchen 🙂 Ergänz werden könnte der Beutel z.B. auch durch ein Schleifenband, eine Kordel, Druckknöpfe oder ähnliches. In etwas größerer Ausführung kann man auch einen Tragebeutel draus gestalten. Frohe Weihnachten 🙂

Designbeispiele Baby-Lätzchen mit Kam Snap Verschluss

Und hier ist der erste Teil meiner Kollektion an Baby-Lätzchen. Es sind noch einige weitere in der Produktion, aber denen fehlt allen noch das Schrägband rundherum. Und das dauert ganz schön lang. Für ein Lätzchen brauche ich gut 1,25m Schrägband. Dieses habe ich mir jeweils selbst angefertigt. Passendes Werkzeug findet man dazu übrigens kostengünstig im Internet.
Insgesamt habe ich 16 Lätzchen angefertigt. Ich hoffe, die anderen bringe ich auch bald zum Abschluss. Hier die ersten fertigen Werke:

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Das grüne Lätzchen mit dem roten Herz ist mein absoluter Liebling. Dieses gefällt mir bisher am besten.

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Unser Minischnuffel hat die ersten Lätzchen auch schon gebührend eingeweiht 😉 Ich hoffe, die Designs gefallen euch?

An dieser Stelle möchte ich noch das „schwarz-weiße“ Lätzchen aus August nachtragen. Denn das ist nämlich eigentlich farbig:

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Baby-Lätzchen mit Kam Snap Verschluss

Hallo ihr Lieben,

ich war wieder etwas fleißig und habe mich erneut an etwas Neuem versucht. Für unser Lüttes habe ich ein Lätzchen genäht. Zuerst habe ich im Internet nach einigen Schnittmustern gesucht. Da ich aber keine Erfahrung mit Babys habe und ich völlig verunsichert war, ob diese ganzen Vorlagen nicht viel zu klein sind, habe ich eines von den bereits geschenkt bekommenen Lätzchen als Vorlage genommen und dieses einfach auf Papier übertragen.

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Für die Vorderseite habe ich mich für Frottee entschieden, in der Hoffnung, dass die Sabber und das ausgespuckte Essen gut aufgesaugt werden. Damit das ganze aber nicht so trist aussieht, habe ich den oberen Bereich mit buntem Baumwollstoff und einem Rüschenband abgesetzt. Damit das ganze Malheur nicht auf das Oberteil durchsuppt, habe ich die Rückseite ebenfalls mit dem Bauwollstoff versehen. Das Lätzchen habe ich zum Schluss mit selbst gemachtem Schrägband umrandet. So kann ich es immer individuell gestalten und bin nicht auf fertig zu kaufendes Schrägband angewiesen.

Für mich war es wichtig, dass die Öffnung für das Lätzchen nicht im Nacken des Babys sondern seitlich am Hals sitzt. Auch für die noch kommenden Sabberlätzchen ganz praktisch. Wenn das Baby liegt oder im Arm gehalten wird, drückt der Knopf nicht im Nacken. Auch die Handhabe für die Mama scheint mir deutlich effektiver.

Viele Grüße,

Stoffschnuffel

mein Sammelsurium an Stoffschalen

Guten Abend ihr Lieben,

nun möchte ich euch noch meine bunten Kreationen von den Stoffschalen zeigen. Ich habe insgesamt acht Schalen genäht und mich für acht verschiedene Stoffe entschieden. Die Stoffe habe ich dann zu vier verschiedenen Kombis zusammen gestellt. Vor dem Absteppen der Ecken habe ich mich zum Absteppen der Seitenränder entschieden, auch zwecks Zeitersparnis beim Vernähen der Wendeöffnung 😉

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kleine Helferlein – Stoffschale / Stoffkörbchen

kleine Helferlein – Stoffschale / Stoffkörbchen

Guten Abend ihr Lieben,

nun habe ich schon einige Tage nichts mehr von mir hören lassen. Aber ich melde mich zurück mit einer guten Nachricht. Nachdem ich meinen Blog anfangs mit ein paar fertigen Stücken gefüttert habe, werde ich jetzt hiermit offiziell die Kategorie DIY – Do it yourself eröffnen. Dort werdet ihr in Zukunft einige bebilderte Anleitungen finden.
Die letzten Tage habe ich viel damit verbracht, wieder etwas Übersicht in meinen chaotischen Arbeitsplatz zu bringen. Dabei habe ich endlich die lang ersehnten Helferlein für etwas Ordnung in Angriff genommen. Diese möchte ich euch nicht länger vorenthalten, denn sie lassen sich wiklich vielfältig verwenden.

Zuerst habe ich mir überlegt, welche Größe die Schale am Ende haben soll. Die Innenmaße sollen ca. 16 cm betragen. Die Seitenwände werden ca. 4 cm hoch. Also benötige ich für einen quadratischen Korb 4 cm + 16 cm + 4 cm + 2 x 1 cm Nahtzugabe = 26 cm x 26 cm Stoff. Weil das Körbchen mit nur zwei Stofflagen etwas labberig wäre, werde ich das Körbchen mit einer Lage Polsterwatte füttern. Alternativ könnte man auch Bügelvlies für mehr Stabilität einarbeiten.

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Als nächstes müssen die drei Lagen zusammen gelegt werden. Die beiden Außenstoffe jeweils rechts auf rechts und die Polsterwatte empfehle ich oben auf zu legen. Andernfalls würden sich die kleinen Flusen der Watte sehr schnell in eurer Nähmaschine festsetzen.

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Zur Sicherheit könnt ihr die drei Lagen mit Nadeln feststecken um ein Verrutschen zu verhindern. Dann geht’s unter die Nähmaschine. Das ganze ca. nähfüßchenbreit zusammennähen. Dabei könnt ihr drei Seiten rundherum zunähen, an der vierten Seite lasst ihr eine Wendeöffnung, bei dieser Größe reichen ca. 5 cm, offen. Beginn und Ende der Wendeöffnung gut vernähen, damit sie beim Wenden nicht aufribbeln.

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Da die Polsterwatte sehr buschig ist, empfehle ich die überstehende Watte etwas zurück zu schneiden, da ihr sonst nach dem Wenden eine dicke Wulst rundherum am Rand habt. An der Wendeöffnung lasst ihr etwas mehr Watte stehen. Die Ecken schneiden ich insgesamt knapp ab, damit man die Ecken nach dem Wenden besser formen kann.

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Und jetzt, bitte wenden 🙂 Die Ecken schön ausformen und die Wendeöffnung zu nähen. Alternativ könnt ihr die Seiten knappkantig absteppen. Damit verschließt ihr auch gleichzeitig die Wendeöffnung. Anschließend ab zum Bügeln. Der Polsterwatte macht das nichts aus.

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Um dem Kästchen nachher die richtige Form zu geben, habe ich die Faltkanten schon kurz vorgebügelt. Dazu habe ich alle vier Seiten mit 4 cm umgebügelt.

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Danach habt ihr im Abstand von jeweils 4 cm eine leichte Bügelfalte.

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Nun faltet ihr das Quadrat zu einem Dreieck. Um die Seitenwände aufzurichten, habe ich die Seiten jeweils abgesteppt. Dazu von der Spitze an 4 cm abmessen und senkrecht ein kleines Dreieck abnähen.

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Wenn ihr das Dreieck nun wieder auffaltet, seht ihr, dass sich das Körbchen so langsam aufrichtet. Verfahrt mit den anderen Ecken genau so.

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Wenn ihr das gemacht habe, sieht euer Körbchen in etwa so aus:

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Nun könnt ihr das Körbchen noch verschönern und verzieren, z.B. mit Knöpfen oder Druckknöpfen, Schleifchen, Spitze oder Zackenlitzen, was euch eben so einfällt. Natürlich könnt ihr eure Verzierungen auch schon am Anfang mit einnähen, wenn ihr die Lagen übereinander zusammensteckt. Alternativ könnte man auch den oberen Rand absteppen. Das solltet ihr dann vor dem Absteppen der Ecken machen. Ich denke, ihr habt da schon die eine oder andere kreative Idee.

Meine Stoffkörbchen werde ich wohl für so einiges an Kleinkram nutzen, z.B. meinen Sticktwist, kleine Garnröllchen oder andere kleine Kurzwaren. Wenn ihr die Seitenwände stabil gefüttert habt, ist auch Stapeln möglich. Und nun viel Spaß beim Nachnähen 🙂

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kleine Helferlein

Eines meiner ersten Helferlein zu Beginn meiner Nähkarriere war das Nadelkissen. Ich wusste nicht so recht, wie ich das angehen sollte und habe mir bei You Tube entsprechende Videos herausgesucht. Es sollte also ein quadratisches Kissen mit ein wenig Schnick Schnack sein, damit es etwas her macht. Schnell ein paar Reste zusammen gesucht und los ging’s. Zum Füllen habe ich die Autopolier-Watte genommen. Die Nadel halten darin ganz gut. Aber nicht zu fest stopfen, sonst geht die Nadel nicht richtig hinein.

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