Stern-Deckchen in Patchwork-Optik als Geschenk

Guten Abend zusammen,

braucht ihr auch noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk? Dann wäre dieses vielleicht auch etwas für euch 😉 Ich habe ein Stern-Deckchen nach Pattydoo genäht. Das ganze als Wendedecke in zwei verschiedenen Farbtönen. Das Deckchen ist ein kleines Weihnachtsgeschenk für unsere Tagesmutter, die sich so liebevoll um unsere Kleine kümmert. Der Stern lässt sich super und ganz fix aus Stoffresten nähen. Kramt einfach alles an kleinen Fitzeln hervor und los geht’s 🙂

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DIY – Last Minute Weihnachtsgeschenk

Guten Abend,

das Weihnachtsfest rückt immer näher und der ein oder andere hat noch keine Idee, was er zu Weihnachten verschenken soll? Dann habe ich die Idee für euch, zumindest die Verpackung dafür 😉 Ich habe für die Lieben ein paar Weihnachtsbeutel genäht, in denen ich die kleinen Geschenke verstaue. Gefüllt mit etwas Schokolade, Gutscheinen und Geld ist das traditionelle „Flachgeschenk“ gleich ein Hingucker.

Ihr benötigt:

  • verschiedene Baumwollstoffe
  • ggf. Bügelvlies oder ein anderes Füllmaterial

Ihr könnt eure Beutel so groß gestalten, wie ihr es benötigt. Meine Beutel waren aufgrund des vorhandenen Stoffes auf eine Länge von 57 cm und Breite von 20 cm begrenzt. In den Beutel passt aber ideal eine Weihnachtskarte in der Größe 13 x 18 cm.

Schneidet euch je einen Streifen als Innen- und Außenstoff des Beutels. Falls ihr euren Beutel mit Bügelvlies o. ä. verstärken wollt, müsst ihr daraus einen Streifen schneiden, der genau so groß ist wie der Innen- und Außenstoff. Nun nehmt euch einen Stoffstreifen und legt diesen über die kurze Seite rechts auf rechts und näht an drei Seiten den Stoff zu. Eine kurze Seite muss offen bleiben. Wenn ihr das Bügelvlies verarbeitet, faltet ihr erst den Innenstoff rechts auf rechts und anschließend legt ihr das Bügelvlies auf die linke Seite des Innenstoffs. Das ganze wird dann ebenfalls an drei Seiten zusammen genäht.

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Jetzt nehmt ihr euch den Innenbeutel und wendet ihn, sodass die rechte Seite außen ist. Den Innenbeutel steckt ihr jetzt in den Außenbeutel, sodass die rechten Seiten der Stoffe aufeinander liegen.

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Vernäht nun die offenen Seiten beider Stoffe (bzw. mit Bügelvlies). Lasst euch aber ein Stück von ca. 3-4 cm offen. Dieses Stück dient gleich als Wendeöffnung.

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Durch die Wendeöffnung zieht ihr nun den ganzen Beutel auf rechts. Falls ihr die Wendeöffnung zu klein gelassen habt, seid etwas vorsichtig, damit der Stoff nicht reißt. Evtl. könnt ihr ein paar Nahtstiche auch wieder öffnen. Wenn ihr die Stoffe gewendet habt, arbeitet ihr die Ecken heraus und stopft den Innenbeutel in den Außenbeutel. Die Wendeöffnung könnt ihr ganz einfach schließen, in dem ihr den Beutel einmal rundherum knappkantig absteppt.

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Damit man auch den Innenstoff ganz gut sehen kann, könnt ihr euren Beutel an der Öffnung noch einige Zentimeter umschlagen. Fertig ist der Geschenkebel 🙂

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Kleiner Tipp: Die Beutel lassen sich natürlich in der Größe auch anderweitig verwenden, z.B. als Beutel für ein Kühlpack bei kleinen Wehwehchen 🙂 Ergänz werden könnte der Beutel z.B. auch durch ein Schleifenband, eine Kordel, Druckknöpfe oder ähnliches. In etwas größerer Ausführung kann man auch einen Tragebeutel draus gestalten. Frohe Weihnachten 🙂

DIY – Hülle für Karten zur Hochzeit, Geburtstag, Weihnachten, Valentinstag, …

Hallo ihr Lieben,

ich hatte neulich so eine Idee. Ich wollte zur Hochzeit von unseren Freunden eine besondere Karte schenken. Aber im Geschäft findet man so etwas sicher nicht. Also habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und mir eine einzigartige Hülle für eine Hochzeitskarte gestaltet.

Ihr benötigt dafür:

  • eine Pappkarte ohne Aufdruck (z.B. aus dem Bastelladen)
  • Dekor, z.B. Geschenkband, Schleifenband, Aufnäher, Pailletten,… was euch gefällt
  • verschiedene Stoffe für die Hülle außen, innen und die Einstecktaschen
  • das übliche: Nähmaschine, Garn, Schere, Lineal, Stift

Ausschlaggebend für die Größe der Hülle ist die Karte. Schneidet den Stoff in der Breite 2cm länger als die Karte breit ist zzgl. Nahtzugabe (NZ). In der Höhe reicht 1cm länger + NZ. Wenn ihr mehrere Stoffe zusammen nähen wollt, wie in meinem Beispiel, müsst ihr den Stoff um die entsprechenden NZ vergrößern. In meinem Beispiel habe ich eine Innen- und Außenseite genäht, damit die Hülle auch von Innen hübsch aussieht. Ich habe jede Seite aus zwei verschiedenen Stoffen zusammen genäht. Für die Einstecktaschen in der Innenseite habe ich einen dritten Stoff gewählt. Um die Naht an der Außenseite zu verdecken, habe ich ein festliches Dekorband aus dem Bastelladen gekauft. Nun näht die ersten Teile zusammen:

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Als nächstes bearbeite ich die Vorderseite und nähe das Dekorband auf. Dazu lege ich das Muster so, dass es gut passt und lasse links und rechts genügend Band überstehen. Dieses nähe ich anschließend auch um die Einstecktaschen herum. Hätte ich die Fuddelarbeit vorher vor Augen gehabt, hätte ich das wahrscheinlich nicht mehr gemacht 😉
Die Einstecklaschen habe ich auf der Außenseite festgenäht, damit man nach der Wendung die Naht nicht sieht. Die offene Seite des Stoffes zeigt dabei jeweils nach Außen. Das Dekorband habe ich zwischen Außenseite und Einstecklasche gefrimmelt und nochmals um die Einstecktaschen gelegt.

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Als nächstes habe ich mir überlegt, die Karte zu personalisieren. Meine Nähmaschine verfügt über Stickstiche, unter anderem auch über Frei-Hand-Sticken. Das habe ich vorher schon mal ausprobiert. Ich empfehle euch dazu den Text mit einem Trickmarker oder ähnliches vorzuschreiben. Ich habe kein spezielles Stickpapier. Daher habe ich einfach zwischen zwei Stofflagen ein Stück Butterbrotpapier gelegt. Die untere Stofflage war nötig, weil der Stoff so dünn war, dass sich durch das Sticken beim ersten Versuch Löcher gebildet haben. Bei einem dickeren Stoff könnte das ggf. überflüssig sein. Anschließend habe ich das Namensschild passend auf die Vorderseite aufgenäht und danach die Innenseite mit der Außenseite vernäht. Dazu legt ihr beide Seiten rechts auf rechts und näht, bis auf eine Wendeöffnung, rundherum. Jetzt das ganze wenden und beide Stofflagen knappkantig absteppen, so lässt sich auch automatisch die Wendeöffnung schließen.

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Jetzt noch alles schön zurecht zuppeln und die Karte einstecken. Ich empfehle, die Karte vorher noch nicht zu beschriften, für den Fall, dass die Hülle doch kleiner wird, als erwartet (wie in meinem Fall 😀 ). Dann noch die Karte entsprechend anpassen. Diese Karte kann man auch gut als Geldgeschenk-Karte nutzen. Dafür kann man fertige Mini-Briefumschläge im Laden kaufen oder sich schnell selbst einen falten und auf die linke Seite kleben.

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Und so sieht die fertige Hochzeitskarte von mir aus:

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Diese Hülle ist ein echtes Unikat. Heike und Knut haben sich sehr gefreut und gefragt, ob sie die Karte aufhängen dürfen 🙂
Statt zur Hochzeit kann man so eine Hülle auch für viele andere Anlässe gestalten, z.B. für Weihnachten, Valentinstag, Geburtstag, Geburt, … Lasst eurer Kreativität freien Lauf. Gerne könnt ihr mir auch Bilder eurer Karten schicken oder als Kommentar beifügen.

 

das erste Türchen des Adventskalenders…

… haben wir völlig vergessen. Genau wie das zweite und dritte…

Aber wir haben es heute geschafft, endlich die ersten Säckchen zu öffnen. Wurde auch langsam Zeit. Jetzt geht es steil auf Weihnachten und Jahresende zu.

Die Säckchen haben wir in einem schlichten Körbchen arrangiert. Ich denke, das sieht ganz hübsch aus.

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Und was drin war, will ich euch auch nicht vorenthalten. Mein Mann hat mir den Vortritt gelassen und ich durfte das erste und dritte Säckchen öffnen.

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Aber leider habe ich bei den Rubbellosen noch kein Glück gehabt. Vielleicht ziehe ich ja noch da „große Los“ 🙂

Euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

DIY – Advent, Advent, Adventskalender selbst gemacht

Guten Abend ihr Lieben,

heute möchte ich euch meine Anleitung zu einem DIY-Adventskalender zeigen.

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Ich habe mich für eine Mischung aus verschiedenen Stoffen für meinen Adventskalender entschieden. Dabei gibt es Stoffe, die ich in zwei Teile aufgrund des Musterverlaufs schneiden muss und Stoffe, die ich als ein Stück schneiden kann. Die Rechtecke habe ich mit meinen Patchwork-Linealen vermessen und mit dem Rollschneider geschnitten. In den angegebenen Maßen ist jeweils 1 cm Nahtzugabe einkalkuliert.

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Die Kordeln habe ich selbst hergestellt, da ich im Laden nichts zufrieden stellendes gefunden habe. Dazu habe ich mir zwei verschieden farbige Strickwollknäuel ausgesucht. Für eine Kordel, die am Ende 20 cm lang ist, braucht man ca. 60 cm Faden. Den Faden haben wir zu zweit von beiden Seiten jeweils in eine Richtung gedreht, sodass sich der Faden von allein verzwirbelt, wenn man ihn in der Hälfte zusammen nimmt.

Nun geht’s an die Stoffe. Damit ich eine schöne Abschlusskante bekommen, habe ich die Oberkanten jeweils zwei Mal um ca. 1,3-1,5 cm eingeschlagen und mit einem Abstand von einem Zentimeter abgesteppt. Wenn man den Stoff nur umbügelt, finde ich es zu schlabberig.

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Jetzt näht ihr den Filzkreis, oder für welche Form ihr euch entschieden habt, auf den Stoff, der eure Vorderseite werden soll. Alternativ könnt ihr den Filz mit Bügelvlies befestigen. Ich habe meine Kreise dabei immer etwas am Muster orientiert, sodass kein Säckchen dem anderen gleicht. Dann nehmt ihr euch die Rückseite und die Kordel vor. Legt die Kordel über die kurze Seite des Stoffes etwas unterhalb der Oberkante an. Den Abstand könnt ihr nach Belieben wählen. Ich habe mich für ca. 3,5 cm Abstand entschieden. Am einfachsten ist es, wenn ihr die Kordel mit dem Zickzack-Stich vernäht. Dabei näht ihr der Kordel entlang ein paar Mal vor und zurück auf ca. 1 cm Länge.

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Nun könnt ihr die Vorder- mit der Rückseite vernähen. Die Kordel solltet ihr nach oben wegdrehen, damit ihr sie nicht mit einnäht. Legt eure Stoffe rechts auf rechts und vernäht beide Stoffe an zwei (bei einem Stück Stoff) bzw. drei Seiten (bei zwei Stoffen). Überstehende Nahtzugabe könnt ihr bei Bedarf zurückschneiden.

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Den nachfolgenden Schritt muss man nicht machen, kann man aber. Jetzt wollen wir dem Säckchen etwas mehr Tiefe verleihen und werden einen Boden abnähen. Dazu nehmt ihr eine Ecke und zieht die Stoffe so auseinander, dass ihr anschließend die Seitennaht bündig auf die Bodennaht legen könnt. Damit ihr wisst, dass beide Nähte übereinander liegen, könnt ihr die Nähte zwischen zwei Fingern reiben. Ihr merkt schon, wenn es sich richtig anfühlt.

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Entweder ihr zeichnet euch jetzt einen Abstand von der ursprünglichen Ecke an, anhand dessen ihr diese abnähen wollt oder ihr legt wie ich die Ecke einfach an der Skala auf eurer Nähmaschine an. Ich habe mich für einen Abstand von einem Zentimeter ab der Ecknaht entschieden. Anschließend die überstehende Ecke zurückschneiden. Vorgang für die zweite Ecke wiederholen.

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Jetzt kommt der schönste Moment, ihr könnt das Säckchen wenden. Noch schnell die Ecken im Boden ausformen und – fast fertig.

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Zum Schluss müssen die Säckchen noch durchnummeriert werden. Dazu habe ich mir tolle Effektstifte in weihnachtlichen Farben ausgesucht.

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Fertig 🙂

Kleiner Tipp zum Schluss: wenn ihr die Säckchen in der Größe variiert, kann man sie sicher prima als Geschenksäckchen verwenden 😉 Frohes Gelingen.

DIY Weihnachtskissen – Teil 2

Hallo ihr Lieben,

zum Wochenendausklang möchte ich mich nochmals kurz melden. Ich habe heute das Weihnachtskissen fertig gestellt. Und so ging es weiter:

 

Zuerst hatte ich mir überlegt, wie ich die Rückseite gestalten möchte. Da die Vorderseite wild zusammen genäht ist, soll die Rückseite eher schlicht und gleichmäßig gestaltet werden.

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Das Kissen möchte ich mit einem Reißverschluss verschließen. Dazu verwende ich Endlosreißverschluss. Bitte schneidet ihn ein paar Zentimeter länger als euer Kissen breit ist. Um den Zipper an den Reißverschluss anzubringen, schneidet ihr an einer Seite ein paar Zähne aus. Mit der runden Seite voran schiebt ihr den Zipper zuerst auf die längerer Seite der Zähne und fädelt anschließend die kürzere Seite der Zähne ein. Dies erfordert anfangs sicher etwas Übung. Aber ihr habt den Dreh bestimmt schnell raus.

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Nun nehmt ihr euch die erste Seite eures Kissens und legt die rechte Seite des Reißverschlusses auf die rechte Seite des Kissens bündig an. Links und rechts sollte jetzt der Reißverschluss etwas überstehen. Steckt beide Lagen gut fest.

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Jetzt wählt ein Garn in der Farbe des Reißverschlusses. Zumindest an der Unterseite kann man die Farbe später sehen.

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Jetzt wird der Reißverschluss festgenäht. Falls ihr einen Reißverschluss-Nähfuß zur Hand habt, solltet ihr diesen jetzt benutzen, da ihr so recht knappkantig nähen könnt. Außerdem ist der Abstand zu den Zähnen immer gleich groß. Bitte näht den Reißverschluss nicht bis ans Ende des Stoffes fest sondern lasst ca. 2 cm ausstehend.

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Wenn ihr die eine Stoffseite festgenäht habt, klappt ihr die beiden Lagen auf und verfahrt mit dem zweiten Stoff genau so. Falls es auf eurem Musterstoff ein oben und unten gibt, achtet darauf, dass ihr den Stoff an der richtigen Seite mit dem Reißverschluss vernäht. Sonst steht euer Muster ggf. Kopf.

Um an den Reißverschlussenden zu verhindern, dass der Zipper herausfällt, nähen wir einen Stopper auf. Hierzu habe ich einen Stoffstreifen in der Breite des Reißverschlusses mit ca. 8 cm Länge geschnitten. Klappt dazu die kurzen Ende nach innen um und schiebt das eine Ende wie auf dem Bild gezeigt unter die nicht festgenähten Enden. Die andere Seite schlagt ihr um das Ende des Reißverschlusses um und legt es unter den Reißverschluss. Steckt euch das ganze mit ein oder zwei Nadel fest und näht quer über den Reißveschluss den Stopper fest.

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Das meiste ist nun geschafft. Jetzt legt ihr eure Stoffseiten rechts auf rechts zusammen und steckt beide Lagen fest. Achtet darauf, dass der Reißverschluss mittig sitzt. Näht nun einmal rings herum an den noch offenen Seiten. An den kurzen Seiten zum Reißverschluss hin solltet ihr so nah wie möglich vernähen. Wenn ihr einmal herum sein könnt ihr den Reißverschluss öffnen und das Kissen auf rechts wenden. Formt euch die Ecken schön heraus. Und abschließend noch ein Füllkissen hinein, fertig.

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Das Wendekissen kommt jetzt auf unsere Couch. Zumindest für die nächsten 2 bis 2,5 Monate. Dann gibt’s hoffentlich ein neues Kissen, passend zur Jahreszeit.

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DIY Weihnachtskissen – Teil 1

Wie eben angekündigt habe ich schon das passende Kissen zum Tischläufer in Angriff genommen.

Ich dachte mir, da ich noch nicht fertig geworden bin, mache ich mal ein DIY Kissen-Post. Als erstes habe ich mir eine Zeichnung im Maßstab 1:2 für dieses 80 x 40 cm Kissen angefertigt. Entsprechend der Muster habe ich mir verschieden große Flächen ausgedacht und diese eingezeichnet. Dann geht’s ans zuschneiden.

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Am besten und genauesten kann man die Rechtecke mit einem Patchwork-Lineal und einem Rollschneider zuschneiden. Zuerst habe ich mir all meine Stoffteile so zusammen gelegt, wie sie später vernäht werden. Dann kann man schon einmal schauen, ob die Stoffe zusammen passen oder ob man noch etwas austauschen möchte.

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Keine Angst, wenn die Teile zusammen gelegt nicht in der Gesamtbreite und -länge übereinstimmen. Aufgrund der Nahtzugabe sind „Spalten“ mit mehreren Teilen natürlich länger als „Spalten“ mit weniger Teilen.

Anhand dieser Zusammenstellung habe ich mich entschieden, die kleinen Elche links unten zwischen den roten Flächen wieder herauszunehmen, da es irgendwie gequetscht und nicht richtig aussieht. Das fertige Ergebnis sieht dann so aus:

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Das war es erst einmal bis hierher. Da ich noch nicht weiß, wie ich die Rückseite der Kissenhülle gestalten möchte, mache ich hier einen Cut. Es geht dann später weiter. Außerdem werde ich euch zeigen, wie der Reißverschluss für das Kissen eingenäht wird. Bis bald 🙂

Es weihnachtet sehr.

Um ein Gefühl für meine Nähmaschine zu bekommen, habe ich mir als erste Übung ein paar Weihnachtssterne ausgesucht. Dies schien mir zum Einstieg gar nicht so schwer.

Es zeigte sich aber, dass Planung und Genauigkeit von Anfang an gefordert waren. Die Weihnachtssterne bestehen aus zwei Mal sechs Rauten, die jeweils identisch sind. Die Größe ist je nach Schablone variabel. Ich habe die Sterne mit Watte gefüllt, bis ich das gewünschte Volumen und die Festigkeit erreicht hatte. Zur Verzierung habe ich an die Spitzen farblich passend kleine Holzkugeln genäht. Sie machen sich super am Weihnachtsbaum (sollten dafür aber nicht zu groß und schwer sein) oder aber auch im Fenster.

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