DIY Weihnachtskissen – Teil 2

Hallo ihr Lieben,

zum Wochenendausklang möchte ich mich nochmals kurz melden. Ich habe heute das Weihnachtskissen fertig gestellt. Und so ging es weiter:

 

Zuerst hatte ich mir überlegt, wie ich die Rückseite gestalten möchte. Da die Vorderseite wild zusammen genäht ist, soll die Rückseite eher schlicht und gleichmäßig gestaltet werden.

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Das Kissen möchte ich mit einem Reißverschluss verschließen. Dazu verwende ich Endlosreißverschluss. Bitte schneidet ihn ein paar Zentimeter länger als euer Kissen breit ist. Um den Zipper an den Reißverschluss anzubringen, schneidet ihr an einer Seite ein paar Zähne aus. Mit der runden Seite voran schiebt ihr den Zipper zuerst auf die längerer Seite der Zähne und fädelt anschließend die kürzere Seite der Zähne ein. Dies erfordert anfangs sicher etwas Übung. Aber ihr habt den Dreh bestimmt schnell raus.

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Nun nehmt ihr euch die erste Seite eures Kissens und legt die rechte Seite des Reißverschlusses auf die rechte Seite des Kissens bündig an. Links und rechts sollte jetzt der Reißverschluss etwas überstehen. Steckt beide Lagen gut fest.

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Jetzt wählt ein Garn in der Farbe des Reißverschlusses. Zumindest an der Unterseite kann man die Farbe später sehen.

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Jetzt wird der Reißverschluss festgenäht. Falls ihr einen Reißverschluss-Nähfuß zur Hand habt, solltet ihr diesen jetzt benutzen, da ihr so recht knappkantig nähen könnt. Außerdem ist der Abstand zu den Zähnen immer gleich groß. Bitte näht den Reißverschluss nicht bis ans Ende des Stoffes fest sondern lasst ca. 2 cm ausstehend.

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Wenn ihr die eine Stoffseite festgenäht habt, klappt ihr die beiden Lagen auf und verfahrt mit dem zweiten Stoff genau so. Falls es auf eurem Musterstoff ein oben und unten gibt, achtet darauf, dass ihr den Stoff an der richtigen Seite mit dem Reißverschluss vernäht. Sonst steht euer Muster ggf. Kopf.

Um an den Reißverschlussenden zu verhindern, dass der Zipper herausfällt, nähen wir einen Stopper auf. Hierzu habe ich einen Stoffstreifen in der Breite des Reißverschlusses mit ca. 8 cm Länge geschnitten. Klappt dazu die kurzen Ende nach innen um und schiebt das eine Ende wie auf dem Bild gezeigt unter die nicht festgenähten Enden. Die andere Seite schlagt ihr um das Ende des Reißverschlusses um und legt es unter den Reißverschluss. Steckt euch das ganze mit ein oder zwei Nadel fest und näht quer über den Reißveschluss den Stopper fest.

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Das meiste ist nun geschafft. Jetzt legt ihr eure Stoffseiten rechts auf rechts zusammen und steckt beide Lagen fest. Achtet darauf, dass der Reißverschluss mittig sitzt. Näht nun einmal rings herum an den noch offenen Seiten. An den kurzen Seiten zum Reißverschluss hin solltet ihr so nah wie möglich vernähen. Wenn ihr einmal herum sein könnt ihr den Reißverschluss öffnen und das Kissen auf rechts wenden. Formt euch die Ecken schön heraus. Und abschließend noch ein Füllkissen hinein, fertig.

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Das Wendekissen kommt jetzt auf unsere Couch. Zumindest für die nächsten 2 bis 2,5 Monate. Dann gibt’s hoffentlich ein neues Kissen, passend zur Jahreszeit.

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DIY Weihnachtskissen – Teil 1

Wie eben angekündigt habe ich schon das passende Kissen zum Tischläufer in Angriff genommen.

Ich dachte mir, da ich noch nicht fertig geworden bin, mache ich mal ein DIY Kissen-Post. Als erstes habe ich mir eine Zeichnung im Maßstab 1:2 für dieses 80 x 40 cm Kissen angefertigt. Entsprechend der Muster habe ich mir verschieden große Flächen ausgedacht und diese eingezeichnet. Dann geht’s ans zuschneiden.

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Am besten und genauesten kann man die Rechtecke mit einem Patchwork-Lineal und einem Rollschneider zuschneiden. Zuerst habe ich mir all meine Stoffteile so zusammen gelegt, wie sie später vernäht werden. Dann kann man schon einmal schauen, ob die Stoffe zusammen passen oder ob man noch etwas austauschen möchte.

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Keine Angst, wenn die Teile zusammen gelegt nicht in der Gesamtbreite und -länge übereinstimmen. Aufgrund der Nahtzugabe sind „Spalten“ mit mehreren Teilen natürlich länger als „Spalten“ mit weniger Teilen.

Anhand dieser Zusammenstellung habe ich mich entschieden, die kleinen Elche links unten zwischen den roten Flächen wieder herauszunehmen, da es irgendwie gequetscht und nicht richtig aussieht. Das fertige Ergebnis sieht dann so aus:

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Das war es erst einmal bis hierher. Da ich noch nicht weiß, wie ich die Rückseite der Kissenhülle gestalten möchte, mache ich hier einen Cut. Es geht dann später weiter. Außerdem werde ich euch zeigen, wie der Reißverschluss für das Kissen eingenäht wird. Bis bald 🙂

Patchwork-Decke XL

Mein erstes XL-Projekt

Anfang des Jahres habe ich die Idee für eine schöne große Knuddel-Couch-Decke gehabt. In meinen Vorstellung habe ich an lila und weiß gedacht. Die Decke sollte also zu unserer Couch (Leder in creme, Kissen in lila) passen. Nach einigen Recherchen  im Internet habe ich es als gute Idee betrachtet, spezielles Werkzeug für Patchwork-Arbeiten zu kaufen. Daraufhin habe ich mir einen Rollschneider (45 mm Klinge), diverse Lineale (31,5 x 31,5 cm / 15 x 15 cm / 30 x 15 cm / 15 x 60 cm) und zwei Schneidmatten (45 x 30 cm) besorgt. Die Schneidmatte ist nicht aus dem Fachmarkt, sondern von Tchibo. Als erstes habe ich mir die Größe der einzelnen Quadrate überlegt. Die Größe ergab sich aus der Breite der Polsterwatte. Diese ist 1,60 m breit. Ich habe mir Zeichnungen angefertig mit verschiedenen Quadratgrößen. Letztendlich ist es auf 8 Stück 20 x 20 cm Quadrate hinausgelaufen. In der Länge sind es 10 Quadrate. Als nächstes habe ich mir für 5, 6 und 7 verschieden farbige Stoffe überlegt, welche Menge an Stoff ich benötige und bin ins Geschäft gegangen. Dort habe ich mir wie wild Stoffe zusammengestellt und die nachfolgenden Stoffe mitgenommen. Dann ging es los mit zurecht schneiden. Das war mit die langwierigste Aufgabe von allen. Ganze 80 Quadrate habe ich für meine Decke geschnitten. Nun kommt eine spannende Aufgabe. Die Quadrate werden zusammen gelegt. Dabei kann man der Kreativität freien Lauf lassen. Entweder denkt man sich ein spezielles Muster aus oder sie werden wild gelegt. Da unser Esszimmertisch, den ich zum Nähen nutze, nicht groß genug ist, haben mein Mann und ich spontan auf dem Boden Platz gemacht und wie wild ein Muster zusammengestellt. Und das ist das Ergebnis:

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Danach gehts ans zusammen nähen. Ich habe die Stoffquadrate von einer Seite reihenweise aufgenommen, gestapelt und nummeriert, damit die Reihenfolge nicht durcheinander gerät. Wichtig ist, dass die Quadrate 100%ig geschnitten sind und die Nahtzugabe immer gleich groß ist. Sonst haben die Reihen anschließend beim zusammen nähen einen Versatz. Und dann möchte man ja nicht 😉

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Meine Decke habe ich mit 2 cm Polsterwatte gefüllt und von hinten mit Fleecestoff flauschig weich unterlegt. Die Oberseite habe ich mit rosa Zackenlitze und bunten Patchwork-Knöpfen verziert. Die Knöpfe habe ich durch alle drei Lagen vernäht, damit die Lagen nicht verruddeln. Die Decke hat ihren Stammplatz auf unserer Couch bekommen. Und wir kuscheln jetzt noch öfter 🙂

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alles Frosch oder was – Kissenhülle und Tischläufer selbst gemacht

Hallöchen,

es ist soweit. Die Advents- und Weihnachtszeit rückt langsam näher. Die ersten Weihnachtsstoffe sind bereits eingekauft. ABER bevor ich euch die zeige, wollte ich noch schnell meine sommerliche Froschdekoration zeigen, die heute für die erste Weihnachtsdeko weichen muss. (Ja ich bin wirklich früh 😉 )

Ich habe diese tollen Froschstoffe am Anfang des Jahres auf einer Kreativmesse gefunden und mich sofort verliebt. Allerdings wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich, was ich damit anstellen soll. Ich habe dann in der Zeitschrift „Lena’s Patchwork“ Ausgabe 25/2013 ein tolles Patchwork-Kissen gefunden. Passend dazu habe ich mir einen Tischläufer genäht. Und dann Ergebnis findet ihr hier.

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Für das Kissen habe ich mir weitere grüne und gelbe Stoffe ausgesucht. Der Stoff mit den Margeritten gehört zur Serie der Frösche. Das Rüschenband ist selbst hergestellt. Da dies meine erste Rüsche ist, war ich unsicher bezüglich der Länge des Stoffes. Ich habe dann erstmal die gesamte Stofflänge von 1,40m ausgewählt. Zuerst habe ich die Seiten umgeklappt und glatt gebügelt (wie beim Schrägband). Anschließend habe ich die Oberfadenspannung so locker wie möglich und die Stichlänge so groß wie möglich eingestellt. Jeweils links und rechts von der Mitte des Bandes habe ich eine Naht über die gesamte Länge genäht. Dabei hat sich das Band schon von ganz allein gekräuselt. Die Enden bitte nicht verriegeln. Aber an einer Seite des Bandes die Fäden miteinander verknoten, damit man an den herausstehenden Fadenenden ziehen kann. So könnt ihr die Kräuselung und die Länge der Rüsche selbst bestimmen. Um die Rüsche selbst zu fixieren muss mittig eine Naht mit normaler Spannung und Stichlänge gesetzt werden. Die Nähte links und rechts können jetzt wieder entfernt werden. Anschließend habe ich mittig über die Rüsche eine Zackenlitze genäht und die Rüsche so auf dem Stoff fixiert.

Und hier ist das fertige Kissen. Die Rückseite habe ich eher schlicht gestaltet, da das Augenmerk auf der Vorderseite liegt.

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Passend dazu mein Tischläufer für den Wohnzimmertisch:

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Patchwork-Kissen zum Muttertag

Für meine Mutti habe ich dieses Jahr zum Muttertag eine Kissenhülle kreiert. Das Muster besteht aus drei verschiedenen Stoffen. Teile der Muster wiederholen sich in den anderen Stoffen, sodass es ein harmonisches Bild ergibt. Für die Rückseite habe ich ausschließlich den schlicht geblümten Stoff verwendet, da das Augenmerk auf die Vorderseite gelenkt werden soll. Rundherum habe ich 12 Quadrate vernäht und Herzen des Patchwork-Stoffes ausgeschnitten und auf den Pünktchenstoff abgesetzt. Zum Aufpeppen habe ich mit dem Zickzack-Stich genäht. Um das Kissenzentrum nochmals optisch etwas abzugrenzen, habe ich über die Naht weiße Zackenlitze vernäht. Zum Schluss bekam das Kissen noch eine persönliche Note. Dazu habe ich Buchstaben aus Filz ausgeschnitten und aufgenäht. Alternativ kann man auch den gewünschten Stoff mit Bügelvlies verstärken, bevor man die Buchstaben aufklebt / aufnäht.

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Es weihnachtet sehr.

Um ein Gefühl für meine Nähmaschine zu bekommen, habe ich mir als erste Übung ein paar Weihnachtssterne ausgesucht. Dies schien mir zum Einstieg gar nicht so schwer.

Es zeigte sich aber, dass Planung und Genauigkeit von Anfang an gefordert waren. Die Weihnachtssterne bestehen aus zwei Mal sechs Rauten, die jeweils identisch sind. Die Größe ist je nach Schablone variabel. Ich habe die Sterne mit Watte gefüllt, bis ich das gewünschte Volumen und die Festigkeit erreicht hatte. Zur Verzierung habe ich an die Spitzen farblich passend kleine Holzkugeln genäht. Sie machen sich super am Weihnachtsbaum (sollten dafür aber nicht zu groß und schwer sein) oder aber auch im Fenster.

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