Stern-Deckchen in Patchwork-Optik als Geschenk

Guten Abend zusammen,

braucht ihr auch noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk? Dann wäre dieses vielleicht auch etwas für euch 😉 Ich habe ein Stern-Deckchen nach Pattydoo genäht. Das ganze als Wendedecke in zwei verschiedenen Farbtönen. Das Deckchen ist ein kleines Weihnachtsgeschenk für unsere Tagesmutter, die sich so liebevoll um unsere Kleine kümmert. Der Stern lässt sich super und ganz fix aus Stoffresten nähen. Kramt einfach alles an kleinen Fitzeln hervor und los geht’s 🙂

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Sorgenfresser zum 1. Geburtstag

Ich bin schon total aufgeregt. Bald steht der erste Geburtstag unserer Tochter an. Ich habe überlegt, was ich ihr schönes nähen kann. Da hab ich überall diese tollen Sorgenfresser gesehen und mir gedacht „das kann ich auch“. Natürlich hat der Sorgenfresser eine spezielle Bedeutung, aber darauf kommt es ja jetzt noch nicht an. Für den Moment ist es einfach ein kleiner kuscheliger Begleiter, bei dem man den Reißverschluss immer auf und zu machen kann und ggf. die eine oder andere Kleinigkeit drin verstecken kann 😉

Sorgenfresser

kleine Tasche für den Einkaufswagen-Chip

Huhu zusammen,

wir wollen demnächst zum Grillen einladen und haben überlegt, wie wir die Einladung dazu gestalten können. Eine einfache Textnachricht oder ein Anruf war uns zu langweilig. Wir wollten die Einladung irgendwie besonders verpacken. Da kam mir die Idee mit den kleinen Taschen für einen Einkauswagen-Chip oder für den Not-Euro. So etwas kann doch (fast) jeder gebrauchen. Das Täschchen habe ich mir selbst zurecht gebastelt. Dazu habe ich einfach zwei lange Rechtecke zugeschnitten und die Stoffe rechts auf rechts zusammen genäht. Das ganze wenden und wie einen Brief zusammen falten. Die Seiten links und rechts habe ich dabei zusammengenäht und den Deckel einfach umgeklappt und mit einem Kam Snap fixiert. Schlüsselring dran, Einladung rein – fertig.

Chip

Schnuffeltuch für die Sinne

Von einer Freundin habe ich eine Tüte voll Stoffreste bekommen. Die Oberflächen waren alle so unterschiedlich, dass ich davon für unsere Mini ein Schnuffeltuch zum Fühlen nähen wollte. Unsere Mini liebt Wäscheetiketten und Stoffzipfel über alles, sodass das Schnuffeltuch das ideale Spielzeug sein muss.

UND SO GEHT’S:
Zuerst habe ich einen Baumwollstoff und einen Sweat in der Größe 31,5 x 31,5 cm zugeschnitten. Den Baumwollstoff habe ich zusätzlich mit ihrem Namen bestickt. Dann habe ich aus den unterschiedlichen Stoffen, Gurtbändern, Zackenlitzen und Webband verschiedene Stoffzipfel genäht. Die Stoffzipfel können dabei in der Länge und Breite variieren. Die Stoffzipfel habe ich links auf links an drei Seiten zusammen genäht und anschließend gewendet. Für das Leder erschien mir das allerdings unmöglich. Daher habe ich den Stoffzipfel einfach links auf links knappkantig abgesteppt. Die einzelnen Stoffzipfel habe ich zuerst in die gewünschten Reihenfolge gelegt. Weil die Stoffe doch teilweise sehr dick sind, schien es unmöglich alle gleichzeitig festzustecken. Also habe ich sie jeweils seitenweise eingelegt und festgenäht. Dazu habe ich mir ein Quadrat mit der rechten Seite nach oben gelegt, dann für erste Seite die Stoffzipfel mit der offenen Seite bündig an die Stoffkante des Quadrates angelegt (die Stoffzipel-Spitzen zeigen dabei zur Quadratmitte), danach das zweite Quadrat mit der rechten Seite auf die Stoffzipfel gelegt und anschließend die erste Seite mit einem Geradstich vernäht. Dann werden die Stoffzipfel der zweiten Seite zwischen die Quadrate gelegt und festgenäht. Das gleiche macht ihr mit der dritten und vierten Seite. Wichtig: Ihr benötigt eine Wendeöffnung von ca. 5 cm. Diese dürft ihr nicht zu nähen. Sind alle Seiten bis auf die Wendeöffnung verschlossen, kann das Schnuffeltuch auf rechts gewendet werden. Um die Wendeöffnung zu schließen, habe ich das Schnuffeltuch am Rand knappkantig abgesteppt.

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Baby-Lätzchen (Beispiele)

Ich hatte die Baby-Lätzchen auch alle in der Schwangerschaft schon mal angefangen. Da es dann aber alles holter die polter ging und die kleinen am Anfang auch eigentlich noch gar keine Lätzchen brauchen, hatte ich die halbfertigen Lätzchen erstmal geparkt. Irgendwann um Silvester wurde es aber akut diese Lätzchen fortzuführen. Also habe ich wieder einen Schwung fertig gestellt. Es fehlte nämlich eigentlich nur das Schrägband. Aber 1,5m pro Lätzchen ist schon etwas fummelig und aufwendiger… So war das mal was für eine Mittagsschlaf-Phase. Eigentlich sind die Lätzchen zum Benutzen viel zu schade. Aber was gibt man nicht alles für seinen wertvollsten Schatz <3

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Lecker-Lätzchen für Babys und Kleinkinder *kostenloses E-Book + Schnittmuster*

Hallo ihr Lieben,

nach einer kurzen Lernphase bin ich wieder zurück. Diesmal mit meinem ersten E-Book und Schnittmuster für euch. Für unsere kleine Maus habe ich ein paar Halstücher zum Sabbern genäht. Das schont die Kleidung und geht deutlich schneller zu wechseln als die ganze Oberbekleidung 😉 Das E-Book ist unserer kleinen Lecker-Maus gewidmet, daher auch der Name Lecker-Lätzchen. Ich befürchte, dass „lecker lecker lecker“ das erste Wort sein wird 😀

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Das ist das Lecker-Lätzchen. Einfach und schnell zu nähen. Auch Stoffreste können hier super verwendet werden.

Ihr benötigt:

  • Zwei verschiedene Jersey-Stoffe in den Maßen von jeweils 25-30 cm x 150 cm (reicht für insgesamt 6 Lecker-Lätzchen)
  • Pro Lecker-Lätzchen ein Paar Klettverschlüsse in den Maßen 2,5 cm x 2 cm
  • Wahlweise Etiketten, Bordüren, Rüschen, etc.
  • Stift / Marker
  • Schneidroller / Schere
  • Ecken- und Kantenformer

Und so geht’s:

  • Drucke dir das Schnittmuster ohne Seitenanpassung aus. Vergleiche, ob das Kontrollkästchen tatsächlich 5 cm x 5 cm auf deinem Ausdruck entspricht.
  • Lege das Schnittmuster im Stoffbruch deines Stoffes an und übertrage den Schnitt auf den Stoff. Lege das Schnittmuster dabei platzsparend auf den Stoff, damit du über die gesamte Breite des Stoffes 6 Lecker-Lätzchen bekommst. Falls du Musterstoff verwendest, achte darauf, dass das Muster nachher nicht Kopf steht.
  • Schneide deine Lecker-Lätzchen aus.
  • Überlege dir nun, wie du die Stoffe miteinander kombinieren möchtest, z.B. nur ein Stoff, jeweils einen Stoff für die Vorder- und Rückseite oder jeweils vorne und hinten beide Stoffe.
  • Als nächstes legst du deine Lecker-Lätzchen rechts auf rechts. Falls du Verzierungen wie Etiketten, Bordüren oder Rüschen verwenden willst, musst du diese entsprechend zwischen die rechten Seiten nach innen zeigend einlegen (so, dass man diese von außen nicht mehr sehen kann). Dann nähst du mit der Overlock, einem Overlock-Stich oder einem Stretch-Stich einmal um das Lecker-Lätzchen herum. Eine kleine Öffnung von ca. 5 cm sollte dabei als Wendeöffnung offen bleiben.
  • Durch die Wendeöffnung stülpst du alles nach außen. Mit einem Ecken- und Kantenformer kannst du von innen die Nähte schön rausarbeiten.
  • Als nächstes steppst du das Lecker-Lätzchen rundherum knappkantig ab. Damit wird automatisch die Wendeöffnung geschlossen.
  • Nun kommt der letzte Schritt. Schneide das Klettband zurecht. Ich habe die spitzen Ecken des Klettbandes etwas rund geschnitten, damit es nicht piekst, wenn das Lecker-Lätzchen mal nicht mehr hundertprozentig verschlossen ist.
  • Das Klettband kommt jeweils in die rechte Ecke einer Seite. Dabei solltest du einen Abstand zur Ecke von ca. 2,5 cm einhalten. Achte darauf, dass du eine pieksige und eine flauschige Seite des Klettverschlusses vernähst.
  • Alternativ könnten auch Jersey-Druckköpfe oder Kamsnaps zum Verschließen verwendet werden. Für Babys, die doch noch einige Zeit auf dem Rücken liegen, halte ich das für ungünstig, da gerade Kamsnaps geschlossen eine gewisse Dicke haben, die unangenehm im Nacken drücken können. Für ältere Kinder ist das aber sicher kein Problem.

Jetzt sind deine Lecker-Lätzchen fertig!

Wenn du magst, kannst du gerne deine Kreationen als Kommentar hinzufügen. Verweise dazu bitte auf deinen Blog. Ich würde mich freuen, wenn du bei einer Veröffentlichung in deinem Blog auf meine Anleitung verlinkst. Nach einer kurzen Prüfung gebe ich den Beitrag dann frei. Alternativ kannst du mir auch ein Foto schicken und ich lade es dann hoch.

Lecker-Lätzchen E-Book (gratis)

Lecker-Lätzchen Schnittmuster (gratis)

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DIY – Advent, Advent, Adventskalender selbst gemacht

Guten Abend ihr Lieben,

heute möchte ich euch meine Anleitung zu einem DIY-Adventskalender zeigen.

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Ich habe mich für eine Mischung aus verschiedenen Stoffen für meinen Adventskalender entschieden. Dabei gibt es Stoffe, die ich in zwei Teile aufgrund des Musterverlaufs schneiden muss und Stoffe, die ich als ein Stück schneiden kann. Die Rechtecke habe ich mit meinen Patchwork-Linealen vermessen und mit dem Rollschneider geschnitten. In den angegebenen Maßen ist jeweils 1 cm Nahtzugabe einkalkuliert.

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Die Kordeln habe ich selbst hergestellt, da ich im Laden nichts zufrieden stellendes gefunden habe. Dazu habe ich mir zwei verschieden farbige Strickwollknäuel ausgesucht. Für eine Kordel, die am Ende 20 cm lang ist, braucht man ca. 60 cm Faden. Den Faden haben wir zu zweit von beiden Seiten jeweils in eine Richtung gedreht, sodass sich der Faden von allein verzwirbelt, wenn man ihn in der Hälfte zusammen nimmt.

Nun geht’s an die Stoffe. Damit ich eine schöne Abschlusskante bekommen, habe ich die Oberkanten jeweils zwei Mal um ca. 1,3-1,5 cm eingeschlagen und mit einem Abstand von einem Zentimeter abgesteppt. Wenn man den Stoff nur umbügelt, finde ich es zu schlabberig.

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Jetzt näht ihr den Filzkreis, oder für welche Form ihr euch entschieden habt, auf den Stoff, der eure Vorderseite werden soll. Alternativ könnt ihr den Filz mit Bügelvlies befestigen. Ich habe meine Kreise dabei immer etwas am Muster orientiert, sodass kein Säckchen dem anderen gleicht. Dann nehmt ihr euch die Rückseite und die Kordel vor. Legt die Kordel über die kurze Seite des Stoffes etwas unterhalb der Oberkante an. Den Abstand könnt ihr nach Belieben wählen. Ich habe mich für ca. 3,5 cm Abstand entschieden. Am einfachsten ist es, wenn ihr die Kordel mit dem Zickzack-Stich vernäht. Dabei näht ihr der Kordel entlang ein paar Mal vor und zurück auf ca. 1 cm Länge.

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Nun könnt ihr die Vorder- mit der Rückseite vernähen. Die Kordel solltet ihr nach oben wegdrehen, damit ihr sie nicht mit einnäht. Legt eure Stoffe rechts auf rechts und vernäht beide Stoffe an zwei (bei einem Stück Stoff) bzw. drei Seiten (bei zwei Stoffen). Überstehende Nahtzugabe könnt ihr bei Bedarf zurückschneiden.

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Den nachfolgenden Schritt muss man nicht machen, kann man aber. Jetzt wollen wir dem Säckchen etwas mehr Tiefe verleihen und werden einen Boden abnähen. Dazu nehmt ihr eine Ecke und zieht die Stoffe so auseinander, dass ihr anschließend die Seitennaht bündig auf die Bodennaht legen könnt. Damit ihr wisst, dass beide Nähte übereinander liegen, könnt ihr die Nähte zwischen zwei Fingern reiben. Ihr merkt schon, wenn es sich richtig anfühlt.

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Entweder ihr zeichnet euch jetzt einen Abstand von der ursprünglichen Ecke an, anhand dessen ihr diese abnähen wollt oder ihr legt wie ich die Ecke einfach an der Skala auf eurer Nähmaschine an. Ich habe mich für einen Abstand von einem Zentimeter ab der Ecknaht entschieden. Anschließend die überstehende Ecke zurückschneiden. Vorgang für die zweite Ecke wiederholen.

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Jetzt kommt der schönste Moment, ihr könnt das Säckchen wenden. Noch schnell die Ecken im Boden ausformen und – fast fertig.

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Zum Schluss müssen die Säckchen noch durchnummeriert werden. Dazu habe ich mir tolle Effektstifte in weihnachtlichen Farben ausgesucht.

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Fertig 🙂

Kleiner Tipp zum Schluss: wenn ihr die Säckchen in der Größe variiert, kann man sie sicher prima als Geschenksäckchen verwenden 😉 Frohes Gelingen.

mein Sammelsurium an Stoffschalen

Guten Abend ihr Lieben,

nun möchte ich euch noch meine bunten Kreationen von den Stoffschalen zeigen. Ich habe insgesamt acht Schalen genäht und mich für acht verschiedene Stoffe entschieden. Die Stoffe habe ich dann zu vier verschiedenen Kombis zusammen gestellt. Vor dem Absteppen der Ecken habe ich mich zum Absteppen der Seitenränder entschieden, auch zwecks Zeitersparnis beim Vernähen der Wendeöffnung 😉

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kleine Helferlein – Stoffschale / Stoffkörbchen

kleine Helferlein – Stoffschale / Stoffkörbchen

Guten Abend ihr Lieben,

nun habe ich schon einige Tage nichts mehr von mir hören lassen. Aber ich melde mich zurück mit einer guten Nachricht. Nachdem ich meinen Blog anfangs mit ein paar fertigen Stücken gefüttert habe, werde ich jetzt hiermit offiziell die Kategorie DIY – Do it yourself eröffnen. Dort werdet ihr in Zukunft einige bebilderte Anleitungen finden.
Die letzten Tage habe ich viel damit verbracht, wieder etwas Übersicht in meinen chaotischen Arbeitsplatz zu bringen. Dabei habe ich endlich die lang ersehnten Helferlein für etwas Ordnung in Angriff genommen. Diese möchte ich euch nicht länger vorenthalten, denn sie lassen sich wiklich vielfältig verwenden.

Zuerst habe ich mir überlegt, welche Größe die Schale am Ende haben soll. Die Innenmaße sollen ca. 16 cm betragen. Die Seitenwände werden ca. 4 cm hoch. Also benötige ich für einen quadratischen Korb 4 cm + 16 cm + 4 cm + 2 x 1 cm Nahtzugabe = 26 cm x 26 cm Stoff. Weil das Körbchen mit nur zwei Stofflagen etwas labberig wäre, werde ich das Körbchen mit einer Lage Polsterwatte füttern. Alternativ könnte man auch Bügelvlies für mehr Stabilität einarbeiten.

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Als nächstes müssen die drei Lagen zusammen gelegt werden. Die beiden Außenstoffe jeweils rechts auf rechts und die Polsterwatte empfehle ich oben auf zu legen. Andernfalls würden sich die kleinen Flusen der Watte sehr schnell in eurer Nähmaschine festsetzen.

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Zur Sicherheit könnt ihr die drei Lagen mit Nadeln feststecken um ein Verrutschen zu verhindern. Dann geht’s unter die Nähmaschine. Das ganze ca. nähfüßchenbreit zusammennähen. Dabei könnt ihr drei Seiten rundherum zunähen, an der vierten Seite lasst ihr eine Wendeöffnung, bei dieser Größe reichen ca. 5 cm, offen. Beginn und Ende der Wendeöffnung gut vernähen, damit sie beim Wenden nicht aufribbeln.

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Da die Polsterwatte sehr buschig ist, empfehle ich die überstehende Watte etwas zurück zu schneiden, da ihr sonst nach dem Wenden eine dicke Wulst rundherum am Rand habt. An der Wendeöffnung lasst ihr etwas mehr Watte stehen. Die Ecken schneiden ich insgesamt knapp ab, damit man die Ecken nach dem Wenden besser formen kann.

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Und jetzt, bitte wenden 🙂 Die Ecken schön ausformen und die Wendeöffnung zu nähen. Alternativ könnt ihr die Seiten knappkantig absteppen. Damit verschließt ihr auch gleichzeitig die Wendeöffnung. Anschließend ab zum Bügeln. Der Polsterwatte macht das nichts aus.

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Um dem Kästchen nachher die richtige Form zu geben, habe ich die Faltkanten schon kurz vorgebügelt. Dazu habe ich alle vier Seiten mit 4 cm umgebügelt.

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Danach habt ihr im Abstand von jeweils 4 cm eine leichte Bügelfalte.

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Nun faltet ihr das Quadrat zu einem Dreieck. Um die Seitenwände aufzurichten, habe ich die Seiten jeweils abgesteppt. Dazu von der Spitze an 4 cm abmessen und senkrecht ein kleines Dreieck abnähen.

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Wenn ihr das Dreieck nun wieder auffaltet, seht ihr, dass sich das Körbchen so langsam aufrichtet. Verfahrt mit den anderen Ecken genau so.

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Wenn ihr das gemacht habe, sieht euer Körbchen in etwa so aus:

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Nun könnt ihr das Körbchen noch verschönern und verzieren, z.B. mit Knöpfen oder Druckknöpfen, Schleifchen, Spitze oder Zackenlitzen, was euch eben so einfällt. Natürlich könnt ihr eure Verzierungen auch schon am Anfang mit einnähen, wenn ihr die Lagen übereinander zusammensteckt. Alternativ könnte man auch den oberen Rand absteppen. Das solltet ihr dann vor dem Absteppen der Ecken machen. Ich denke, ihr habt da schon die eine oder andere kreative Idee.

Meine Stoffkörbchen werde ich wohl für so einiges an Kleinkram nutzen, z.B. meinen Sticktwist, kleine Garnröllchen oder andere kleine Kurzwaren. Wenn ihr die Seitenwände stabil gefüttert habt, ist auch Stapeln möglich. Und nun viel Spaß beim Nachnähen 🙂

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kleine Helferlein

Eines meiner ersten Helferlein zu Beginn meiner Nähkarriere war das Nadelkissen. Ich wusste nicht so recht, wie ich das angehen sollte und habe mir bei You Tube entsprechende Videos herausgesucht. Es sollte also ein quadratisches Kissen mit ein wenig Schnick Schnack sein, damit es etwas her macht. Schnell ein paar Reste zusammen gesucht und los ging’s. Zum Füllen habe ich die Autopolier-Watte genommen. Die Nadel halten darin ganz gut. Aber nicht zu fest stopfen, sonst geht die Nadel nicht richtig hinein.

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